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s. Zt. der Sainte Chapelle zu St. Denis von König Karl V geschenkt.Perg. 28,5X^8,5 cm. 145 num. Bl., die beiden letzten unbeschrieben,2spaltige Goldschrift. 30 Zeilen 1 ). Bereits Janitschek hat die Hs. fürTrier lokalisiert, während Voege sie mit dem Echternacher Codex zu-sammenstellt. Beide Bemerkungen sind vollkommen richtig. Die Hs.gehört, ebenso wie der Echternacher Codex und die Brüsseler Hs. Bibl.du roi No. 9428 (siehe unten S. 96 ff), zu einer grösseren Gruppe vonTrierer Codices, die, stark beeinflusst vom Adacodex, eine ausserordent-liche Verwandtschaft zeigen. Diese (Trierer) Gruppe enthält die Vor-bilder für die Echternacher Buchmalerei. Auch der Echternacher Codexin Gotha, der unten bei der Echternacher Schule besprochen wird,gehört ihr an.
Der Pariser Codex enthält auf fol. la ein leeres Purpurblatt,fol. lb in Ganzblatt einen thronenden Christus in Mandorla (23,3X31,8 cmBildgrösse). Auf dem Goldgrunde der Mandorla sitzt der bartloseChristus en face in blauem Gewand und rotem Mantel, ein Buch inder Linken, mit erhobenen Rechten. Die weisse griechische Umschriftauf Gold lautet:
H BACIAGIA COY KYRIE BACIAGIAHANTGON TOöN AICDNON KAIAICnOTGlA COY GN HACE TGNeAKAI TENEAIn den vier Ecken des Grundes sind in vier grüne Felder dieBrustbilder der Evangelisten eingelassen, während parallel zu den Mittenund Spitzen der Mandorla in vier runden Medaillons die Evangelisten-symbole sitzen. Eine goldene Inschrift bei denselben lautet:Quatuor hoc dominum signant animalia ChristumEst homo nascendo vi/tulusque sacer moriendoEt leo surgendo cae/los aquilaque petendoNee minus hos scribas animalia et ipsa figurant.fol. 2a leeres Purpurblatt, dessen Randbordüre ein weisses Or-nament (ineinandergesteckte Blütenkelche) auf grünem Grunde hat.
] ) Waagen, Kunstwerke u. Künstler in Paris. S. 266 f. Voege a. a. 0.S. 97 f. Willerain, Monuments francais inedits I. pl. 44. Text p. 31. Ja-nitschek, D. Malerei. S.- 65. Schnaase IV 2 629. Woltmann-Woermann I.S. 248, 250/1. Labarte II 2 . S. 216 ff. Kämmerer, D. Landschaft in derdeutseben Kunst. S. 28 Anm. Eine genaue Beschreibung der Hs., auf welchedie folgenden Mitteilungen z. T. zurückgehen, verdanke ich der Güte desHerrn Dr. P. Giemen.
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