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wähnt in deu Jahren 1478, 1479 und 1480, so dass die Identitätevident ist 1 ).
Ferner die Notiz: „Ligatus per Johannem Faber (?) de Silligeustatviearium ecclesie Wormaciensis." Leider kann ich das Alter dieser Notiznicht angeben, indess wird in einer Wormser Urkunde vom Jahre 1258,März 25, ein dominus Johannes vicarius altaris sancti Bartholomeiquod est in ecclesia sancti Martini "Wormaciensis, erwähnt 2 ).
Förster, der diese Notizen bei Beschreibung des von ihm fälschlichins 11. Jahrhundert gesetzten Elfenbeindeckels ebenfalls erwähnt (Denk-male deutscher Baukunst, Bildnerei und Malerei IX. 1864. BildnernTafel I), wird durch die im Mittelalter schon seit dem 11. Jahrb.nachweisbare Sitte, den Tausender wegzulassen, verführt, die Notiz indas Jahr 1079 zu setzen.
Der früher auf dem Codex befestigte, jetzt im christlichen Museumdes Vatikan befindliche Elfenbeindeckel (Westwood No. 117, Goritbesaurus III, 25. t. IV. Labarte I 2 p. 112. Schäfer, Denkmale derElfenbeinplastik zu Darmstadt S. 30. Clemen, Merowing. und karol.Plastik. Bonner Jahrb. LXXXXII. 1892. S. 117) ist eine sichereravennatische Arbeit des 7. Jahrhunderts.
Der neue Einband in rotem Leder mit Goldpressung stammt ausdem 17. Jahrh. Bl. Ob enthält ein ganzseitiges Bild des EvangelistenLucas (vgl. Beissel a. a. 0. Tafel V), der unter einem von zwei Säulenmit silbernem Blattkapitellen getragenen Bogen sitzt, welcher mit blauenund goldenen Ranken auf gestricheltem Grunde gefüllt ist; im Scheitelsitzt eine Gemme (weiss in rot) mit Darstellung eines geflügelten Genius.Der sehr hohe Horizont schliesst in der Höhe der Kapitelle wellenartigab. In dem halbrunden, lichtblauen (ultramarin) Grunde befindet sichder nimbierte geflügelte Stier (Halbfigur) mit der rechten Vorderprankedas mit den Edelsteinen bedeckte Buch haltend.
Der Evangelist selbst sitzt im Hauptfelde vor dem orangegelb-farbeuen Hintergrunde mit welliger Terrainangabe auf einem braunrotenThrone mit gelbem Sitze und halbkreisförmiger Lehne mit goldenemRahmen und blauem Polster; vor diesem läuft an einer vergoldetenStange ein weisser, rotgesäumter Vorhang hin, der um die eine Seiten-
J ) Dalil, Historisck-topograph.-statisiscbe Beschreibung des FürstentumsLorch. 1812. S. 87. Urkundeubuch S. 153 Anm. 18.
a ) Boos, Quellen zur Geschichte der Stadt Worms I S. 183. Über diestruktiv und stilistisch vom Petersdom abhängige Kirche St, Martin vgl. Otte,Handb. II 5 S, 93.
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