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der in jeder Ecke ein rundes Schleifchen bildete. In einer der unternEcken liegt ein schwarzer Punkt.
Der rotkonturierte Giebel ist aussen blau mit weiss gehöhtenStrichen, dann rosagelb mit weissem Lappenmuster umsäumt. Ausserdemsind diesem Grunde die bekannten Punktrosetten aufgemalt. In derMitte liegt ein zinnoberrotes Fenster mit weisser Einzeichnung.
Der Doppelknopf 1 ) auf dem Dache zerfällt in zwei Kreise, goldmit weissem und rotem Kontur; der Verbindungsteil beider ist rotmit weisser Höhung und braunem Kontur auf der rechten Seite.
Das Gesimse, auf dem Giebel und Dach ruhen, ist rotbraun mitweissen Strichen, die parallel laufen. Unter dem Giebel bildet es einenkleinen Vorsprung, der blaue Farbe mit zinnoberroten Wellenlinien zeigt.Die Säulen und Topfcapitelle ähneln sehr denen des Aachener Codex(Tafel IV ähnliche Art der Strichelung, um den Eindruck einer seltenenund kostbaren Steinart zu erzielen; ferner Tafel V).
Das Capitell bei Beissel (Tafel XX) weist auch eine Ähnlichkeitmit dem auf unserem Gregoriusbild, nur ist der innere, von der Topf-palmette umschlossene Teil verkümmert. Ferner vergleiche man TafelXXVIII (das untere der beiden Capitelle) und Tafel XXXIII.
Unser Capitell zeigt denselben Prozess eines starken Eindringensder Bordürenornamentik in die Capitellformen, wie ihn Voege 2 ) kon-statiert. Man vergleiche übrigens das Capitell auf Tafel I mit Bor-dürenornament VI (Tafel II) und man wird den Grad dieser Beein-flussung sofort erkennen.
Die Säulen haben eine rotbraune Farbe mit zinnoberroten, weissenund dunkleren (in Lokalfarbe gehaltenen) Zickzacklinien. Der Säulen-fuss besteht aus zwei goldenen rot und weiss kontourierten Polstern,zwischen denen ein blaues Mittelstück mit links rotem, rechts weissemKontour und ebensolcher Strichelung liegt. Der Hintergrund ist eindreifarbiger Streifenhintergrund. Die Farben sind folgende: unten be-ginnt blau (kobaltblau), dann schliesst sich lila an, und oben schliesstein stumpfes Purpurbraun. Die Übergänge sind scharf und ausserdemhat man bei der Abteilung des Hintergrundes die Verhältnisse des Bildesbenutzt, also unten in der Höhe des Sitzes, oben vom Beginne des
') Die Dächer des Echternach Codex zeigen ebenfalls goldene rot-konturierte Knöpfe, vgl. die farbige Tafel bei Henne von Rhyn, D. Kultur-geschichte I 2 , 182. Ebenso die Bremer Hs. solche Knöpfe vgl. Abb. Lübke,Deutsche Kunst S. 137.
2 ) a. a. 0. S. 361.