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Kalendarium Jfecrologicum Xantense.
schied im Sterbetage des Erzbischofs Arnold L, den Mörckensin Catalog. chronolog. auf Priedie Kalendas Majus setzt;in unserm aber tertio Nonas Aprilis — angezeigt wird.Hier sehen wir auch, dass Arnold früher Canonicus zuXanten war. Unter diesen, die hier im Kalendarium Fra-tres oder Canonici genannt werden, kömmt auch ein Hidibodus presbyter monachus vor; vielleicht ist er aus einemCanonicus zu Xanten ein Bernardiner geworden. Im zwölftenJahrhundert folgten mehrere Canoniker Deutschlands demh. Bernard. Der Codex, welcher diesem Abdruck zuGrunde liegt, besteht aus 19 Folioblättern in Pergamentund ist wahrscheinlich unter dem Bischof Henrich ge-schrieben. Bei Tertio Idus Decembris ist von derselbenHand, die den ganzen Codex geschrieben hat, angemerktDedicatio Capelle bi Nicolai, quam consecravit Lambertusepisc. Estiens. Anno Dni MCCXXIIIIto. Der Sterbetagdes Erzbischofs Conrads, Nachfolger des Henrichs, ist aufKai. Octbr. von einer andern Hand beigeschrieben. Mandarf sich nicht wundern, dass der Codex so viele Zusätze er-halten hat, die sich übrigens durch die Schreibart undDinte leicht erkennen lassen. Die neueren Zusätze unter-scheiden wir durch die Cursivschrift. Manches, besondersoben oder unten am Bande ist nicht mehr zu erkennenoder zu lesen, indem die jüngere Dinte die Schwärze ver-loren und das Pergament aufgerollt ist.
Das Kalendarium fängt mit dem Feste der h. Agnesan; ein Beweis, dass ein Blatt, enthaltend die ersten Tagedes Januars, fehlt. — Wir könnten manche Abänderungdes Ritus aufweisen, wenn wir einen Vergleich der frühernund spätem Kaiendarien mit diesem anstellen wollten. Einigeführt aber schon das Kalendarium selbst an. Sogleich zuAnfang berichtet es die Translation des Patroclusfestes,das in dem Kalendarium Saeculi IX. auf XII. Kalend.Febr.; in diesem Kalendarium aber ebenso auch noch an-gezeigt wird; später aber auf IX. Kai. Febr. versetztwurde.