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1 (1892) Die Erzdiöcese Köln im Mittelalter
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Liber valoris. Decania in Attendarne.

de Willikenbragt cappellanis suis, Hedenrico plebano deValebragt.

19. Meinartzhagen. Bei Gelegenheit der Dotationder Stiftskirche zum h. Georg in Köln schenkte ErzbischofAnno IL 1067 quinque libras singulis annis de decimationeque est Meginhardeshagen et Luidolvessceith (Lüdenscheid).(L. U. I. 209) Meinarzhagen parochia in Memardishagenoder Meydardishagen kömmt vor in einer Urkunde vom Jahre1174. Der Zehnte dieser Pfarre war tum propter colligendi diffi-cultatem, tum propter illius nationis duritiam naturalem multisincommodis unterworfen; weshalb ihn der Probst Konrad demGrafenEngelbert v. Berg verkaufte. (KremersBeiträge.LH. 52.)Am 13. Jan. 1247 beurkundet Mechtildis, Gräfin von Sayn:Insuper vendidi eidem archiepiscopo (Conrado) bona meain Meinershain cum omnibus attinentiis suis excepto eoquod abbas et conventus Tuyciensis jus suum salvumhabebit in silva que dicitur Grisim. (S. U. I. 248.) NachKampschulte war die Kirche in Meinertshagen ehedem eineWallfahrtskirche. Der Ort gehörte in uralter Zeit zu Lüden-scheid, ein Beweis für die einstige Einheit der beiden De-canate Attendorn und Lüdenscheid.

20. Hertscheide, Hertsceido, Herscheid wirdgleichfalls in der Stiftungsurkunde von Grafschaft aufge-führt 1072.

21. Werdole. Der Patron der dortigen Kirche,der heil. Kilian, deutet auf eine Christianisirung vomMaine her.

22. Droilshagen. Die dortige Pfarrkirche wardem Kloster der Cistercienserinnen incorporirt, doch vonjeder Decimation befreit. Die Kirche scheint besondersreichlich dotirt gewesen zu sein, denn bereits 1232 über-gaben die Custodes der dortigen Clemenskirche Güter gegeneinen Jahreszins von 2 solidi. Eine weitere Dotation er-hielt die Kirche und das Kloster 1235 durch den GrafenHeinrich von Sayn und seine Gemahlin Mechtildis.

- 23. Voswinkele soll eine Tochterkirche vonMenden sein.

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