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1 (1892) Die Erzdiöcese Köln im Mittelalter
Entstehung
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516
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Liber valoris.

Deoauia in Attendarne.

Decanus von Menden tritt in verschiedenen Urkunden auf.Adolfus plebanus in Mendene testirte 15. Juni 1257, als GrafGrottfried III. von Arnsberg einen Hof zu Dresberg von derVogtei befreite. Unterm 27. April 1272 verkaufte Graf Gott-fried von Arnsberg die Advocatie des Hofes und der Kirchein Menden an den Ritter Goswin von Rüdenberg.

3. D alewich, Dellwig war eine Tochterkirchevon Menden. Die Abtei Werden hatte hier Grundbesitzbereits um 1036, wie aus der in Kremers Beiträgen IIIS. 18 mitgetheilten Urkunde hervorgeht.

4. Busenhagen, Bausenhagen, eine Patronats-kirche von Scheida.

5. Hennede, Hennen, Tochterkirche von Elseyim Decanat Lüdenscheid.

6. Dedelinchoven, Deilinghoven. Die dortigePfarrkirche war von Menden gegründet. Der Ort erscheintin Urkunden auch als Dadelinghoven und Dedinchoven.(S. U. H. 280 u. 285)

7. Husteneet Neheim. Mit Urkunde vom 24. Aug.1290 überträgt das Kloster Scheda die ihm früher vonWilh. von Ardey geschenkte Kirche in Husten an denGrafen von Arnsberg . . . Noveretis quod nos unanimiconsensu et voluntate ecclesiam in Hustene cum omnibuspertinentiis et juribus suis . . . damus et renuntiamuspure et simpliciter ad usus nobilis viri domini Comitis inArnesberg. (S. U I. 433.)

Der Plebanus von Husten hatte bereits im Jahre1179 eine rechtliche Stellung. Sowohl diese Thatsachewie der ungemein grosse Pfarrsprengel weisen auf ein be-sonders hohes Alter hin.

Die Ecclesia in Nehem bestand schon 1310. Sie istaber unzweifelhaft viel altern Datums, weil der Ort bereits1263 befestigt war, also schon einige Bedeutung gehabthaben muss. (S. U. i. 327.)

8. Heckinchusen, Enkhausen. Erenfridus pleba-nus de Ecginchusen 1272. Godefridus Comes de Ärnes-berg . . . conventui in Ulinchusen contulimus . . . curtemCaldehof in parochia Ecchinchusen 1250. Invocavit. (S. U.I. 267.)

9. Balve war eine besonders reich dotirte Pfarre,deren Besetzung dem Erzbischof zustand.

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