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1 (1892) Die Erzdiöcese Köln im Mittelalter
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Körbecke.

Bremen.

Werl.

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17. — Curbecke, Körbecke. Die Kirche unterstanddem Patronat des Patroclusstiftes. Das Kirchspiel zeichnetesich durch seine selten grosse Ausdehnung aus. Deshalbdie vielfachen Capellen und der Zusatz in unserm Manuscriptcum capellis.

18. — in Bremis, Bremen bei Werl. Ursprünglich hatteder Probst von St. Georg in Köln das Recht, die dortigePfarrstelle zu besetzen. Die Pfarreingesessenen lösten diesesRecht ab, so dass ihnen Erzbischof Arnold 1149 zugestandden eigenen Pfarrer zu wählen (Kampschulte). In derStiftungsurkunde des Erzbischofs Philipp für Bredelar 1170heisst es in Bezug auf die ecclesiola que Bremis appella-tur, cum universis ipsius utilitatibus et reditibus, eidemprefate ecclesie liberrime donavimus (S. U. I 60). Mit Ur-kunde vom 12. Juli 1246 sagt Erzbischof Conrad bei Be-stätigung des dort neu errichteten Klosters Himmelspforte:

Conr. Col. arch. . . . quod Aleidis comitissa deArnsberch in quodam loeo in parrochia Bremensi ... quemsuis denariis propriis comparavit ecclesiam in honorem deigenetricis Marie construere proponit, in qua sanctimonialesord. cisterc. secundum observantiam ejusdem ordinis dominofamulentur. . . . Nos igitur duximus concedendum ut . . .ecclesiam in loeo edificet memorato. Ita quod plebanusecclesiae de Bremin. . . . indempnis conservetur . . .1246 IV. fer. ante Mar. Magd. (S. U. I. 247.)

19. — Die Bedeutung Werls schreibt sich schon ausder sächsichen Kaiserzeit her. Hier befand sich eine kai-serliche Pfalz. Auch war Werl im zehnten Jahrhundertschon eine feste Stadt: in praesidio urbis Werlaon, sagtWidekind Corbejens. annal., Heinricus (Aucepis) GermaniaeRex impetum Hungarorum declinavit. (Monument. Paderborn,S. 223.) Zu Werl schlichtete König Heinrich II. auf einemSynodal-Konvente einen langwierigen Zwist zwischen denBischöfen Willigis von Mainz und Bernward von Hildes-heim. (Harzheim. Conc. Germ. III. S. 40.) Werle kamdurch Schenkung des Grafen Ludolph an das Köln. Erz-stift. (Gelen, de adm.)

Auch die westphälischen Grafen wohnten in Werl bevorsie ihren Sitz nach Arnsberg verlegten. Das Allodium,welches Graf Luitpold von Werl dem Dom geschenkt hatte,nennt Erzbischof Arnold von Köln in einer Urkunde von

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