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Die Stiftskirche zur h. Cäcilia.
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Die h. Plectrudis, Gemahlin Pipins von Heristal, ver-wandelte den Königssitz in ein Jungfrauen-Kloster, auswelchem in der Folge ein Saecularstift entstand.
Plectrudis cum infinitis thesauris Coloniam secessit etmonasterium ibidem infra muros ipsius urbis, quod diciturpuellarum, in ^onore sanctae Mariae aedificavit, thesau-risque et praediis ampliavit." So die annales veteres apudGelenium in vita Plectrudis. Anno 1640 edicta ex veteriMnser codice ecclesiae b. M. V. in capitol. S 21."
Das Stift hatte einen Lehnhof zu Hpixelaer bei Calcar,dessen Rechte vom Jahre 1439 j. Grimm in Band HIseiner Weisthümer S. 869 veröffentlicht hat.
In dem Kloster wurde ursprünglich die Regel des h.Benedictus beobachtet. Noch im Jahr 1275 wurde denKlosterfrauen durch eine Bulle des Pabstes Gregor X. dieFreiheit bestätigt, elegendi Abbatissam secundum beatiBenedicti regulam." Aber gegen das Ende des 15. Jahr-hunderts waren sie von der früheren Regel bereits abge-gangen. (Cramer de Ripuar. S. 99.)
Im zehnten Jahrhundert nannte man dies Kloster zumUnterschied von andern Klöstern Monasterium novum,wahrscheinlich weil es damals neu erbaut war. In derHistoria inventionis S. Maurini abbatis et Martyris, dessenAuffindung sich unter dem Erzbischof Volkmar im Jahre966 ereignete, wird erzählt, dass die Aebtissin diesesKlosters der Feierlichkeit beigewohnt habe. Praeerat tuncmonasterio Sanctae Mariae Dominae nostrae, quod diciturnovum, venerabilis Wolfereda, Virginum Dei mater etAbbatissa, quae huic spectaculo intererat et psalmorum can-tica in codice recitabat. Tom. II. Junii Bolland. fol. 281.
Bei Gelenius de admir., wie auch in dem SacrariumVinhemii folgt nach dem St. Georgs-Stift, das Kapitolinische,dann das der h. Ursula, zuletzt St. Cäcilien. Nach diesenfolgen die Abteien St. Pantaleon, St. Martin, Deutz undBrauweiler, welche letztere Gelenius dem Clerus intraneuszuzählt.
26. — Die Stiftskirche zur h. Cäcilia ist die jetzigeHospitalskirche.
Gelenius behauptet sie sei einstens eine bischöflicheKirche gewesen, und andere schreiben es auch ihm nach.Man beruft sich darauf, dass der Erzbischof in der h.Weihnacht daselbst die zweite Messe gefeiert habe, allein
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