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Die Stiftskirchen zum h. Andreas und zu den h. Aposteln.
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dem Griesberg eine Capelle, die es 1178 unter Vorbehaltdes Patronats an eine Benedictinerinen-Genossenschaft ab-trat. Unter Erzbischof Reinold von Dassel erhielt sie dieReliquien der Machabäer. — Theodor von Wied, Probstin St. Cunibert, später Erzbischof von Trier, schenkteseinem Stift das Patronat der Kirche zu Nettesheim, indemer gleichzeitig 1241 den ersten Stein zum Bau legte. Erweihte in ihr vor und nach 4 Altäre ein. Der Frohnhof,den das Stift hier besass, hatte eine Grösse von 306 Mor-gen (s. Mering).
11. — Die jetzige Pfarrkirche zum h. Andreas, welcheehedem gleichfalls eine Stiftskirche war, soll in frühesterZeit die Kirche zum h. Mathaeus im alten Stadtgrabengeheissen haben. Erzbischof Willibert vergrösserte sie undweihte sie dem h. Andreas. Neben derselben gründete erauch ein Jungfrauenkloster, das später vom ErzbischofBruno nach Königsdorf verlegt wurde. Dieser soll auchder Gründer des Stifts sein. Die jetzige Kirche ist ausserdem Thurme und Chore ein Werk des Erzbischofs Gero.„Er weihte sie auch ein." Anno Dom. incarn. DCCCCLXXIV.indictione secunda quinto nonas May dedicata est haecdomus Domini a Gereone Reverendissimo Archiepo in ho-norem S. Andreae Apostoli et omnium Apostolorum Christi— lautet eine Inschrift bei Gelenius de admir. S. 291und in pretiosa hierotheca. pag. 82.
Erzbischof Hermann ID. verschaffte dem st. Andreas-stifte Köln decimas novalium in terminis ecclesiae quaeest in villa Aske (Esch) — XXX solid, sozat. monete inMarkenkhusen (Merklinghausen) et decimas novalium invilla Hukenesdorp (Uekendorf) 1091 (Lac. U. I. 245).
14.. — Die heutige Pfarrkirche zu den h. Aposteln istaus der alten Stiftskirche hervorgegangen.
Für ihren Gründer hält man zwar den h. Heribertus.Gelenius aber meldet (de adm. S. 295) sie sei unter demersten Bruno vorhanden gewesen. „Est prope muros civi-tatis coloniensis, sagt Rotgerus in vita Brunonis Cap. 46,ecclesia, structura quidem humilis et opere, sed Apostolorumnomine, in quorum veneratione consecrata perbibetur insig-nis, in ea depositum Pastoris sui corpus exanime sacerdotrivelabant insignibus etc.
Bruno starb in Frankreich. Die Kirche lag also fürdie Begleiter seiner Leiche auf dem Rückwege, -da in