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1 (1892) Die Erzdiöcese Köln im Mittelalter
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Die geschichtliche Grundlage der Erzdiöoese Köln.

L.eodiensi Ecclesiae quam Agrippinensi, eum dignitate re-pulit. (Fieson Hist. Eccles. leodiens. Lib. VII. Tom. I.ad. arm. 974. fol. 149.) Der Austausch, geschah unter Wa-rins Nachfolger Evergerus, der an Lüttich die KirchenTieglau, Ludbach und Venloe . abtrat, dagegen Gladbachund Royda von Lüttich erhielt. Ebenso war es im XI.Jahrhundert zwischen dem Erzbischof Pilgrim von Kölnund dem Bischof Durand von Lüttich streitig, ob dasKloster Burtscheid zu Köln oder zu Lüttich gehöre. Du-rand's Gründe, die er auf dem Concilium zu Aachen imJahre 1022 anführte, waren so triftig, dass die Väter fürihn entschieden, (Tom. HL Concil. Germ. fol. 61.) alleinPilgrim scheint den Streit durchgesetzt zu haben, undBurtscheid blieb bei Köln. Aehnliche Vorfälle waren auchin andern Diöcesen. So wurde auf der Synode in Palithim Jahre 1007 ein langjähriger Streit zwischen dem Erz-bischof Willigis von Mainz und dem Bischof Bernard vonHildesheim über das Kloster Gandersheim durch den KaiserHeinrich geschlichtet und eine Urkunde darüber ausge-fertigt. (Siehe Tom. III. Concil. Germ. fol. 3840.) Dochscheint diese Streitsache dadurch nicht ganz beendigtworden zu sein, indem im Jahre 1027 der Biscbof Gothardvon Hildesheim neue Klagen gegen den Ei'zbischof Aribovon Mainz auf der Synode zu Frankfurt vorbrachte. Tom.HI. Concil. German. fol. 100. Damit wird der Beweisgeliefert, dass die Grenzen allenthalben noch schwankten.Vergl. Flodoard. Histor. Remens. lib. IL cap. 18. de ter-mino parochiarum inter Wendilmarum et Rothardum Epis-copos.

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