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Die geschichtliche Grundlage der Erzdiöcese Köln.
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Land gekommen waren, oft misshandelt, vertrieben undermordet wurden. Ansgar Vita S. Willehadi cap. 8. berichtet,dass der Bischof von Bremen erst nach sieben Jahren seinBisthum habe antreten können. Quod tarnen id tarn diu pro-longatum fuerat, quia gens credulitati divinae resistens,cum presbyteros aliquoties secum manere vix compulsasineret, episcopali autoritate minime regi patiebatur. Hacitaque de causa Septem annis prius in eadem presbyterest demoratus parochia, vocatur tarnen episcopus et secun-dum quod poterat, cuncta potestate praesidentis ordinans.
Wenn aber Carl, der neben den Bisthümern auchdie bedeutenderen Pfarreien errichtete, trotz seiner warmenFürsorge für die Kirche, das Süderland in Verbindung mitKöln beliess, so sind die Gründe dieses Verfahrens alleinin seiner Politik zu suchen. Es lag ihm vor Allem daran,einen grossen Theil des noch immer überaus mächtigenSachsenthums aus dem Stammesverband zu reissen undunmittelbar dem Metropolsitz in terra Francorum zu unter-stellen. Dort befanden sich die grossen kirchlichen Insti-tutionen, die neben der Heranbildung des jungen sächsi-schen Klerus noch den Zweck hatten, die Verschmelzungder feindlichen Gegensätze zu fördern. Darum hatten dieneu gebildeten Bisthümer auch ihre kirchlichen Mittelpunktein Köln und Mainz.
Bei der Unbestimmtheit der Grenzen der neu gebil-deten Bisthümer ist es nicht undenkbar, dass Köln aufKosten von Münster, Paderborn und Hildesheim seineGrenzen nach Osten hin weiter ausgedehnt hat, als ursprüng-lich festgestellt war. So gehörte Eresburg oder Stadtbergeursprünglich zu Paderborn und kam erst in der Folge an Köln.(Monumeuta Paderborn pag. 98.) Die Uebereinkunftsur-kunde steht bei Schaten Annal. Paderborn. Tom. IL Lib.IX. fol. 8. — Ebenso lag Padberg in pago michterga imJahre 1030 noch unter Paderborn. (Gelenius Vita S. Engel-berti pag. 521.) Essen gehörte bei seiner Stiftung wahr-scheinlich zu Hildesheim; nach dem Tode Alfrieds kames an Köln. Das Chronic. Hildeshemens. bei Leibnitz sagt:Marquard, der Nachfolger Alfried's habe die beiden AbteienSeligenstadt und Asnide nachlässig verloren. „AbbatiasSalegenstadt et Asnide negligenter amisisse."
Eine Erweiterung der östlichen Grenze musste ganzbesonders durch den Erwerb des Herzogthums Westphalenunter dem Erzbischofe Philipp von Heinsberg begünstigt
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