Druckschrift 
1 (1892) Die Erzdiöcese Köln im Mittelalter
Entstehung
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Schriftsteller Bezug genommen um den Hinweis auf selteneWerke, wie es bei der ersten Ausgabe nocb nothwendig-war, nach Kräften zu vermeiden.

Die vorliegende neue Ausgabe ist eine in jeder Hin-sicht verbesserte zu nennen, denn eine unendliche Füllehandschriftlicher Aufzeichnungen, die sich in dem Nach-lass meines Onkels vorfanden, konnte zur Erweiterungdes Werkes herangezogen werden, das er im Verein mitBinterim vor länger als 60 Jahren geschaffen hatte. DerCharacter des Buches ist damit in keiner Weise geändert;denn die Herren Verfasser haben ausdrücklich erklärt keineGeschichte, sondern nur Beiträge zur Klarstellung der mittel-alterlichen Geographie und des innern Bestandes der Erz-diöcese für die der Kirchenspaltung folgenden Zeiten gebenzu wollen. Zur Erzielung des denkbar höchsten Grades vonZuverlässigkeit hat Herr Dr. Redlich eine neue Abschriftder auf dem hiesigen Staats-Archiv befindlichen Hand-schrift des Liber valoris genommen, die unserm Text zuGrunde gelegt wurde. Der formelle Inhalt des ersten Bandeshat im Verhältniss zur ersten Ausgabe insofern eine kleineVeränderung erlitten, als die Geschichte der Essener Klösterin Wegfall gekommen ist und der Liber procurationum etpetitionum des Xantener Archidiaconats aus dem zweitenBände herübergenommen wurde um so einen einheitlichenAbschluss des Mittelalters zu erzielen.

Für die Unterstützung, die mir in der Besorgung derso überaus mühevollen Correcturen durch Herrn Dr. Red-lich und meinen Freund, den Herrn OberbürgermeisterHammers zu Theil wurde, kann ich meinen Dank nichtwarm genug ausdrücken.

Der Veröffentlichung dieses ersten Bandes wird diedes zweiten in kürzester Zeit folgen, da der Druck gleichbeginnt.

Düsseldorf, 26. Juli 1892.

Dr. Mooren.