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militärisch ohne eine Landbriicke nicht könne gehalten werden. Sieaber bestand aus Gebieten, die einst vom Ordenslande waren abge-rissen worden. Die erste Teilung Polens (1772) schnitt für Nuß-land den östlichsten Teil ab (mit 1800000 Seelen), für Osterreich.-Ungarn das nordöstliche Vorland der Karpathen (2800000) undfür Preußen außer altem Ordensgebiete (Ermland und Pomerellen)noch den altpolnischen Netzedistrikt (gesamt mit nicht V2 Million).Die Zarin bestand darauf, daß Danzig und Thorn, die Haupt-Handelsstädte an der Weichsel, Polen erhalten blieben. Der ge-waltige Naum Polens, dessen Volk sich zu spät auf die Notwendig-keit besann, die unsinnigste aller Verfassungen zu bessern, drohtevöllig in den Machtbereich Nußlands zu fallen, es ist verständlich,daß sich die beiden deutschen Großmächte sicherten. Die staatlicheund volkliche Schwäche Polens und die Größe seines Gebietesboten den Nachbarn den Anreiz sich zu vergrößern. Die deutschenZustände hatten Frankreich und Schweden ins Neich geführt, dieweit übleren Polens lockten die robusten Militärmächte des Ostensund der Mitte zum Eingreifen.
Der Dualismus der beiden deutschen Großmächte war durch dasErgebnis der drei Bruderkriege um Schlesien geschaffen: Preußen,der protestantische Staat des Nordens, des Kolonialbodens, strafferFügung, und Österreich, katholisch, gemütreicher, schlaffer, der Hüterdes Glanzes der alten Kaiserkrone, dem dritten Deutschland ähnlicher,behielten diese ererbten Tendenzen: Osterreich war auf das Konser-vieren des Alten angewiesen, Preußen aber hatte die Möglichkeit,seine eigenen Energien zu einer Umgestaltung Teutschlands zu ver-werten. Wenn selbst der große König das nicht plante und nochweniger wagte, so waren seine Nachfolger einer solchen Politik nichtfähig. Das Heldenzeitalter des Ningens, das über die Weltlagewesentlich zugunsten Englands entschied, endete mit dem Vertagender Entscheidung über die Zukunft des Teutschen Neiches.
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