" ^^^
,^'
»3
^ W«
^-
-
- ^,^ >
^-^^
^.^'
^^>
WW
W,
W»»
>
Vm
W»
WW
»»>
WM
WM
W
8
'. W,'
j
W
VW
WM
»
V»^
WM '
V
MMM
dann aber hub die Finanznot wieder an, die zu Reduktion des Heereszwang. Der Luxus und die Vaulusi anderer Fürsten konnten nurdurch Subsidien ftemder Mächte gedeckt werden.
Der Widerstand der Landstände gegen solche Lasten wurde vomAdel getragen, wenn er schon am wenigsten zu bezahlen hatte. Oftwaren die Landstände nicht ganz einig und selten konsequent. DerAdel war auch nicht reich genug, um, ohne einen Teil der Söhne inden Dienst des Fürsten zu geben, bestehen zu können. Fürstengunstwar vielen Geschlechtern unentbehrlich, für alle ein Vorteil.
Schließlich waren neue Lasten nicht zu vermeiden. Erhoben undverwalteten die Stände diese selbst und hatten wohl gar einen stän-digen Ausschuß mit landschaftlicher Kasse, wie in Württemberg, sotritt der Dualismus des alten Ständestaates, eine Parallele zuKaiser und Neich, deutlich zutage. Da die Landstände auf den Reichs-tag keinen Einfluß hatten, war dieser den Landesherren geneigt.Ebenso die Kaiser, die mit den eigenen Landständen ihre Not hatten.Wenn der siegreiche Absolutismus zu grotesker Willkür führte, schrittwohl einmal die kaiserliche Gewalt ein. Ein Wild- und Nheingrafwurde wegen Mißbrauchs der landesherrlichen Gewalt zu 10 JahrenGefängnis verurteilt.
Im Zeitalter Ludwigs XIV., der Formel ,,1'stat o'ost mal"schätzten die Fürsten den alten Dualismus und die Landstände fürüberlebt ein.
Der Kampf der Fürsten mit ihren Landständen vollzog sich öftersin schweren Gängen. Da die Landesherren klugerweise bei Erwerbneuer Landesteile deren Landstände nicht mit denen des Altbesitzesvereinigt hatten, spielte sich der Kampf der Einzelterritorien inEtappen ab. In den spanischen Niederlanden wurde es verhängnis-voll, daß schon die burgundischen Herzöge bei aller Aufrechterhaltungder Nechte der Provinzialstände sie auch im Interesse der Negierungzu Generalständen zusammenberufen hatten. Diese machten die Glie-der ganz entlegener Gebiete miteinander bekannt. Der Widerstandder Stände leitete unter König Philipp II. zu dem Aufstande derNiederlande hinüber. Auch in den östlichen Besitzungen der Habs-burger tritt öfter die Verbindung von Landständen verschiedenerLandschaften hervor. Hier siegte die Negierung auch deshalb, weil
224