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Zwölf vornehme wolgegründte Hauptursachen, warumb die reformirte evangelische Kirchen mit Doct. Luthers und seiner Nachfolger Außlegung der Wort Christi im heyl. Abendmahl, dadurch eine wesentliche doch unreumbliche, unempfindliche Gegenwart des Leibes und Bluts Christi allhie auf Erden in, mit und under dem Brot auch eine mündliche Niessung desselben eingefuhrt wird, nicht eins sein werden : von einer vornehmen Standts Personen auß heyl. göttlicher Schrift, gemeinen Consens und Zeugnissen der Altvätter unlängst getrewlich zusamengetragen ...
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211
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211Häuptursachgabe / ehe leugnete er das diser text in der Bibel stände. Dann das Tom. 3sind hieuon seine eigene wort: Mein Genesis sagt nicht (spricht er) fol. 348 Bdaß die Beschneidung ein bund vnd zeichen sey ꝛc. Ja er hat jm gentz-lichen vorgesatzt / nicht zu weichen / vnnd solte ehe das Pabsthumbgar wieder auf die beine kommen. Dan also schreibet er im buch wi-der die Himlschen Propheten: Ob er gleich sonst im willens gewe-sen were / die eleuation vnd aufhebung der Ostien als einen Päbst-lichen glauben abzuschaffen/ so wolle ers doch nun nicht thun/ zutrotz vnd wieder/ noch eine weile dem Schwaringeiste (Carlstadt)weil ers wil verbotten/ vnd als eine sunde gehalten/ vnnd vns vonder freiheit getrieben haben. Dan (spricht er) ehe ich dem Seelmör-derischen geist wolt ein haerbreit oder einen augenblick weichen / vn=o ir liebenUnheransere freiheit zu lassen / Ich wolte ehe noch morgen so ein ge-er / kemptstrenger Monch werden/ vnd alle Clösterey so fest hal= diß nit herauf menten/ als ich je gethan habe: Das ist so viel geredt/ ich wolteſchlichenmich ehe wieder ins Pabsthumb stürtzen. Also sagt er auch im Trac-affectentat vom anbetten des Sacraments Anno 23 pag. 225 Tom. 2. Obwol an dem/ ob der Papisten meinung nach/ eine verwandelungdes brots geschehe oder nicht/ so groß nicht gelegen/ wolle er dochihnen nur zuwieder vnd trotz halten/ daß warhaftig brot vnd weinda bleibe neben dem leibe vnd blut Christi. Dises ist gewiß keine The-ologische rede / daß man etwas / so gewißlich keine freiheit / sondernein Aberglaubisch thun ist / auß Aberglauben herkompt / vnd zu A-berglauben vrsach gibt / das man auch in seinem gewissen vberzeugtwird das mans abschaffen solle / dennoch zu trotz vnd wiederwillen1. Cor. 8behalten wil / mit grossem ergernis des nechsten. Da doch Paulusv.1,sagt: Er wolle auch kein fleisch essen / wann er einen schwachgleubi-gen ergeren solte/ vnd also seine freyheit nicht andern zu trotz/ son-dern ergernis zuuerhüten / brauchen wolte.Als ihm auch Zwinglius mit dem daß Christus einen wahren leibhette / vnd dero wegen nicht zugleich mit demselben im Himmel vnda f erden sein könte / vnd dergleichen argument hart triebe: Ist D.Luther dahin kommen/ daß er von der reinen lehre/ von der personChristi / die er an andern vrien gar herlich vnd schon erkleret / garweit