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Zwölf vornehme wolgegründte Hauptursachen, warumb die reformirte evangelische Kirchen mit Doct. Luthers und seiner Nachfolger Außlegung der Wort Christi im heyl. Abendmahl, dadurch eine wesentliche doch unreumbliche, unempfindliche Gegenwart des Leibes und Bluts Christi allhie auf Erden in, mit und under dem Brot auch eine mündliche Niessung desselben eingefuhrt wird, nicht eins sein werden : von einer vornehmen Standts Personen auß heyl. göttlicher Schrift, gemeinen Consens und Zeugnissen der Altvätter unlängst getrewlich zusamengetragen ...
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Häuptursach.Postil Anno 98 zu Wittenberg gedruckt / saget er: Wann du nun fol. 221. 8das Sacrament geholet hast/ so gehe fort vnd vbe deinen glaubenda dienet das Sacrament zu / daß du sagen kanst / da habe ich öffent-lich das wort / daß mir die funde vergeben sind / darzu auch das öf-fentliche zeichen (NB der vnsichtbare leib Christi ist nicht das öffent-liche zeichen) in meinen mund genommen/ das kan ich bezeugenwie ichs auch öffentlich bekant habe rc. Item er vergleichet in dersel-ben Predigt/ das essen des leibs Christi mit dem das wir vns vonvnserm Nehesten wieder sollen essen lassen / da er also schreibet: Also sol. 222hat es S. Paulus auch gedeutet: Wir viel sind ein brot vnd ein leib1. Cor.16die wir alle eines brots theilhaftig sind / wir essen den Herrn / ecdurch den glauben des worts das die seele zu sich nimpt /vnd sein geneust / So isset mein nehester mich wieder / mein gut /leib vnd leben gebe ich ihm rc. NB Zu disem ist keines mündlichen ef-sens von nöten. Item / in der Kirchen Postil Sontag Septuagesi-ma vber die wort Pauli: Sie truncken aber von dem GeistlichenFelsen / der mit folget / welcher war Christus / das ist / sie gleubtenan denselben Christum an den wir gleuben / wiewol er noch nicht insfleisch kommen war / sondern hernach kommen solte: Vnd solches eefres glaubens zeichen war der leibliche Felß / da sie wasser außtrunc-ken leiblich. Gleich wie wir an dem leiblichen brot vnd wein auf demAltar essen vnd trincken den wahren Christum Geistlich / das ist / inessen vnd trincken eusserlich / vben wir den glauben innerlich. Alhiesaget er von keinem mündlichen essen des leibs Christi / oder daß dasinnerliche Geistliche gut mit dem munde ergriffen werde/ sonderntreibet mir den glauben der das Geistliche gut ergreiffet. Vnd nochklarer in der Kirchen Postil in der Epistel am Christage auß Pan= fol. 64lo zum Tito. Sanct Paulus sagt Actor. am 15 cap. Durch den ecglauben machet er die hertzen reine. Darumb sichestu auch daß manalhieweißdir Christum nicht gibt in die hand / legt in nicht in den kasten / steckter von keidir ihn nicht in busen / gibt dir ihn nicht ins maul NB sondern mannem leiblikregt dir ihn vor allein NB mit dem wort vnd Euangelio / vnd heltchen essenihn durch deine ohren vor dein hertz/ vnd beut dir ihn an/ als dender vor dich vor deine vngerechtigkeit sich gegeben hat: Darumbkanſtu