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Zwölf vornehme wolgegründte Hauptursachen, warumb die reformirte evangelische Kirchen mit Doct. Luthers und seiner Nachfolger Außlegung der Wort Christi im heyl. Abendmahl, dadurch eine wesentliche doch unreumbliche, unempfindliche Gegenwart des Leibes und Bluts Christi allhie auf Erden in, mit und under dem Brot auch eine mündliche Niessung desselben eingefuhrt wird, nicht eins sein werden : von einer vornehmen Standts Personen auß heyl. göttlicher Schrift, gemeinen Consens und Zeugnissen der Altvätter unlängst getrewlich zusamengetragen ...
Entstehung
Seite
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Die Achte Häuptursach.leib sey wesentlich alhier auf erden im brot. Diese rede können sieselbst also schlecht nicht nachgeben / sondern flicken stracks daran /nicht leiblicher / nicht irdischer / nicht reumlicher weise / in summa sieheben mit ihrer erklernng diser proposition alle art vnd weisen aufnach welcher ein wahrer leib gegenwertig sein kan: Darauß siehetman / daß die proposition / die sie führen an sich falsch ist / weil sie soviel erklerens bedarf / vnd mehr verneinens gibt als affirmirens /In Synodwelches eine rechte lehre nicht bedarf. Dan es ist ein alt sprichwort /ConstanVeritatis oratio simplex, vnd sagen die Patres: Veritas constanstinop. v.semper & eadem permanet: Semper autem falsitas variatur& sibi ipsi variando opprobatur ac redarguitur esse contra-ria. Vnd wie weit mangelts / daß es nicht dahin kompt / davon AAd Adelp thanasius abermals saget: Eorum insania in idbarathri incidit,ut sensus non amplius integros & incolumes retineant, fedprorsus mentem undiquaque vitiatam reportent. Ir schwarumfellet endlich in den abgrundt / daß sie auch die sinne nicht mehr gantzvnd volkommen behalten / sondern bringen dauon ein gemuth / wel-ches gantz vnd gar verterbet ist. Wie weit / sagen wir / ist man vondiser klage des Athanafii / daß man die sinne nicht mehr gantz behal-tes Wann man saget / ein wahrer leib seg an einem ort / aber nichtreümblicher leiblicher weise: Er werde mit dem leiblichen mundegessen / aber nicht leiblicher weise.Wir stellen einem jeden / der vnpartheysch richtet das vrtheil an-heim. Vnnd lassen vns dises neben andern auch eine grosse vrsachesein / warumb wir derselben meinung nicht beifal geben können / weilsie sich nemblich in sich selbst ohne einige noth verwickelt / vnnd miteiner hand abbricht / was sie mit der andern bawet: Vnd dahero sowunderliche reden führet / dergleichen zuuor in der kirchen Gottesvon rechten reinen Lehrern nie erhöret / sondern vielmehr von den-selben verworffen / vnnd in den ketzern gestraft worden. Darumbman disen leuthen nur auf die sprach achtung geben wolle/ so wirdsich befinden / daß sie ja so verdrehete vnd kauterwelsche reden füh-ren / als die alten ketzer immer gethan haben: Derwegen sich vorihnen desto mehr vorzusehen: Insonderheit/ da man einen andernhellen schriftmessigen verstand der worte/ darauß sie ihre meinungerzwingen