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Zwölf vornehme wolgegründte Hauptursachen, warumb die reformirte evangelische Kirchen mit Doct. Luthers und seiner Nachfolger Außlegung der Wort Christi im heyl. Abendmahl, dadurch eine wesentliche doch unreumbliche, unempfindliche Gegenwart des Leibes und Bluts Christi allhie auf Erden in, mit und under dem Brot auch eine mündliche Niessung desselben eingefuhrt wird, nicht eins sein werden : von einer vornehmen Standts Personen auß heyl. göttlicher Schrift, gemeinen Consens und Zeugnissen der Altvätter unlängst getrewlich zusamengetragen ...
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Häuptvrsach.nein sagen / vnd das judicium einem jeden der teutsch verstehet / an-heimb stellen. Wir wissen zwar wol / daß dieses eine gemeine art zureden ist / wan man sagt / das ist das / anstat daß man sagen w.l.darinnen ist das oder das. Wir wissen aber auch darneben / daßsolche reden sonst nirgent breuchlich / als wan man von geschirren oderdergleichen thun redet / darinnen etwas eingefasset ist / da sagt mandas ist das / wan man sagen wil / darinnen ist das oder das.Zum exempel / man zeiget auf ein vaß vnnd saget: Das ist Rheini-scher wein / wan man sagen wil / darinnen ist Rheinischer wein / dasverstehet zwar ein jeder/ aber warumb? Nicht daß die wort solchesnotwendig mit sich brechten / Sondern weil jederman weis / dasman dergleichen sachen in solchen gevässen vnd geschirren zuhaltenvnd zuuerwahren pfleget. Wan man aber auf etwas zeiget vnd sa-get / das ist fleisch / vnd es ist dasselbe nicht also beschaffen daß mandarinnen fleisch zuhalten pfleget / oder man weiß sonst nicht gewißdaß fleisch darinnen ist / So wird in warheit kein verstendiger außden blossen worten schliessen oder verstehen können/ daß es so vielheisse / Als darinnen ist fleisch / sondern vielmehr die wort jhrer ei-genschafft nach / also verstehen / als ob das ding selbst / darauf manzeiget / fleisch were. Darumb / wann Doct. Luther die wort: Dasist mein leib / also verstanden haben wil / daß sie so viel heissen sol-len / als: Darinnen ist mein leib / müste er zuvor erweisen / daßder leib Christi / es sei nun grober oder subtiler weise / darinnen weh-re / dan alßdan könte man mit jnen leicht einig sein / daß es eine Syn-ecdoche wehre / Aber weil dises / daß der leib Christi im brotsey /noch nicht erwiesen / So ist je gewiß / daß die wort: Das ist meinleib / an sich selbst in buchstaben disen verstand nicht mit sich brin-gen / weil wir alhie von keinem geväß noch geschirr reden/ nochsonst wissen / daß der leib darinnen sey. Vnd brauchen wir vns hier-innen eben des Rechten / dessen sich O. Luther wider die Papisten ge-braucht / da er wieder den König in Engelandt also schreibet / in sei-ner teutschen antwort: Du soltest beweisen / daß die wandelung des brotsgeschehen sey / ehe du die wort darauf zögest / So zeuchst du die wort dar-