54 040
-
«
89
1 027 050
-
-
1439
44 650
°
-
63
24 600
-
°
34
4100
°
-
6
62 900
,
63
12 580
-
-
13
1 125 500
,
^
227
6 630
^
13
Z22 ökonomierat von Langsdorff.
In 33 Vereinen, von welchen Angaben darüber gemacht wurden,kamen an Landwirte zur Ausleihung
in 17 Vereinen auf Schuldscheine. 918 700 M. in 1515 Posten,durchschnittlich
- 23 ° gegen Wechsel. .
durchschnittlich
- 6 - gegen Wertpapiere
durchschnittlich° 5 - aus laufende Rech-nung . . .durchschnittlich
- 17 - gegen anderweites
Unterpfand .durchschnittlichDer Zinsfuß ist bei denfelben Vereinenbei 1 Vereine 3V2—4'/2°/° bei IV2—2 °/° Provision aufs Jahr,. 3 - 4 - - 1/2—1^2 - - - -
- 4 - 41/2 - - !/4—V2 ° - - °
- 1 - 4V2—6 - - l/^^1/2 - , - ,
- 15 - 5 ° - 0—2/4 - - . -
- 1 - 5^/4 - - Vi - - - -
- 4 « 6 - - 0—l/z - - < -« 1 - 8 - - 0 - ° - -
Nie Prolongationen erfolgen auf je drei Monate, in mehrerenVereinen bis zur Gesamtdauer von einem Jahr.
Das Bestreben, Darlehenslassenvereine ins Leben zu rufen,welche auf den von Raiffeisen aufgestellten Grundfätzen beruhen, fandlange Zeit keinen günstigen Boden, weil die günstige Einwirkung derengen räumlichen Begrenzung und des statutarischen Ausschlusses einerden üblichen Zinsfuß übersteigenden Dividende für die Geschäftsanteileauf die Abminderung der in der Solidarhaft liegenden Gefahr nichtsofort erkannt wurde. Nachdem es im Jahre 1880 gelungen war, denersten Darlehnskassenverein ins Leben zu rufen, traten demfelben erst inden Jahren 1889 und 1890 ein zweiter und dritter Raiffeisenscher Vereinzur Seite.
Erst vom Jahre 1891 an zeigte sich regeres Interesse und wachsendesVertrauen zu dieser im Königreich Sachsen bis dahin zu wenig beachtetenForm von Kreditgenossenschaften. Von befonders günstigem Einfluß isthierauf das Gefetz, die Erwerbs- und Wirtschafts-Genossenschaften betreffend,