gOß Ökonomieiat von LllngIdorff.
bei Wirtschaftenbis zu 1,66 Imvon 1,67 bis unter 10 Ka
- 10 - ' 50 -
« 50 und mehr Ka
insgesamt 139 482 in», ^ 13,6 ",oDas Verhältnis der erpllchteten zur Eigentumsstäche ist in deneinzelnen Landesteilen sehr verschieden, es schwankt im Durchschnitt derVerwaltungsbezirke bei Wirtschaften
16 582
lig.
—
1,6«/°
25 870
-
—
2,5 -
18 486
-
^^
1,8 -
78 543
-
-^
7,7 .
bis
zu 1,66
ba
zwischen
0,8
und
3,2°/»
von
1,67 bis
unter 10 I>a
-
1,2
-
5,3 -
,
10 «
- 50 -
-
1,0
-
3,9 -
-
50 und
mehr Iminsgesamt
°
0,0
-
16,4 -
zwischen
6,9
und
23,0 °/o
Aus nachstehender Übersicht ist das in den einzelnen Verwaltungs-bezirken bestehende Verhältnis zu ersehen.
(Tabelle 2 siehe S. 307.)
Eine sehr erhebliche Rolle spielt in Sachsen die anderweiteErwerbsthätigkeit, welche außer der Landwirtschaft betrieben wird.Nach der Ermittelung vom 5, Juni 1882 hatten von 192 911 Personen,welche die Landwirtschaft in kleinerem oder größerem Umfange selbständigbetrieben, 1^2 219 — 68,5"/» noch eine anderweite Erwerbsthätigkeit,die sie zum Teil (die größeren Landwirte) als Nebenberuf, zum Teilauch (die Inhaber der kleinen und insbesondere der kleinsten Betriebe)als Hauptberuf erwählt hatten. Es wurden insbesondere die ausTabelle 3 ersichtlichen anderweiten Erwerbsquellen nachgewiesen. DieZahl der hier ausgeführten Fälle fällt nicht ganz mit der Zahl derPersonen zusammen, da manche Personen gleichzeitig mehrere solcheanderweite Erwerbsquellen haben und daher auch mehrfach gezählt sind;anderseits liegt aber auch für einen erheblichen Teil (etwa ^4 allerin Frage kommenden Personen) ein Nachweis über die Art des Neben-erwerbs nicht vor.
Die hervorragendste Rolle spielten der Bergbau und das Baugewerbe,indem zahlreiche Besitzer kleiner Grundstücke in den Bergwerken arbeitenoder in der besseren Jahreszeit Arbeiten als Maurer, Steinbrecher u. s. w,verrichten und die Bestellung ihrer Felder, sowie die Stallwirtschaft ihrenFamilienangehörigen überlassen.
(Tabelle 3 siehe S. 308.)