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I)r. Haomstcin.
Inanspruchnahme etwa vorhandener Barmittel durch Lcmdankäuse ist dasPersonalkreditbedürfnis stark entwickelt.
Die Rheinprovinz ist ein geographischer Auszug von ganz Deutsch-land; das südlich heiße Moselthal, die rauhen Hochflächen der Venn und» » des^Westerwllldcs, die dem Seewind ausgesetzte Niederung des Nordens^bedingen gebieterisch verschiedene Wirtschaftsformen. Die bedeutende In-dustrie begünstigt den Handclsgewachs- und Gemüsebau, sowie die Vieh-zucht. Die ungünstige weltwirtschaftliche Lage des Getreidebaues ist sürdas Rheinland, das durch seinen Hauptstrom der überseeischen Konkurrenzso gut wie wehrlos preisgegeben ist, ein Grund mehr zur Bevorzugungjener lohnenderen, aber auch kapitalintensiveren Produktionen. Ein gutesBild der rheinischen Landwirtschaft geben die folgenden, der Anbau-stlltistik von 1898 entnommenen Zahlen über die hauptsächlichsten Boden-benutzungsarten in Prozenten der Gesamtfläche:
Ackerland ....
Gartenland. . .
Acker- u. Gartcn-land zusammen
Wiesen .....
Reiche Weiden .
Gelinge Weidenund Hutungen
Reiche und ge-ringe Weidenzusammen . . .
Weinberge über-haupt .....
Landwirtschaftlichbenutzte Flüche
Forsten u. Holz-ungen überhaupt
Davon in landw.Nebenbenutzung
Haus- und Hof-land, Öd- undWegeland, Ge-wässer u. s. w.
Gesamtareal
Rgb.Koblenz
38,40,6
8,80,2
3.2
3.4
1,5
52,1
41,1
0,03
100
Rgb.Düssel-dorf°/o
52,82.4
55,2
3,9
70,717,8
11,5
100
Rgb.Köln
53,31.8
0^41.2
0.162,430,3
7,3
Rgb. Rgb.Aachen
«/«
40.80.?
41.L,
9,80.6
5,5
6^
0,6
58,1
34,5
0,9
7,4
100 100
°/°
42,21-
43.27,9
2,1
9,4
11,5
62,626,50,08
10,9
100
Rhein-land°/°
44,71,2
46,0
7.81.7
4.6
6,4
0,5
60.6
30.8
0.1
100
König-reichPreußen"/«
49,80.7
50.59,41.7
4,6
6,30,0666.323,50,04
10,2
100
Deutschland
47,7) Garten-0.9 > unds Acker-48,5) land10,9> Wiesen1'4
3.9
Weiden
5,31
"'^j berge65,1
25'«"
9,1
100
Die Industrie, die in der Rheinprovinz in größtem Umfange besteht,hat sich in der Ebene lokalisiert; die Gebirgsgegenden sind seit dem