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Die erzählende Dichtung
C. Tr. in der Verbannung 4995—9032. — a) Tr. bei Artus, die Wolfsfalle 4995—5487. —b) Isolde Weißhand 5488—9032: 1. Kampf, Tr. befreit König Havelin, Freundschaft mit dessenSohn Kehenis 5488—6102; 2. die unvollzogene Ehe 6103—6263 u. 7070—80; 3. Tr. über-zeugt Kehenis von der Schönheit seiner Geliebten Isolde 6264—6671; 4. Liebesabenteuerdes Kehenis 6672—6804; 5. Tr.s Entzweiung mit Is. und Wiederversöhnung 6805—7444;6. Tr. als Pilger an Markes Hof 7445—7855; 7. des Kehenis Liebesabenteuer 7856—8134;8. Tr. wieder in Kornwales 8135—8548; 9. Tr. als Narr 8549—9032.
D. Schluß. Tr.s u. Is.s Tod (seine Verwundung, das schwarze u. das weiße Segel, die Ver-einigung der Liebenden im Tod) 9033—9445.
Die Tristansage. 1 Diese bunte Fülle von Geschichten lagert sich umzwei Urfabeln, deren zweite (B) in die erste eingeschaltet ist und diebeide keltischen Ursprungs sind: das Märchen von der Feenliebe (inder Inhaltsangabe Au. D) und die Ehebruchsgeschichte (B u. C).
Die erste Urfabel, die Feenliebe, verläuft in dem dreifachen Aufbau(s. unten Artusroman): auf die Verlockung durch die zauberkundige Fee (Isolde;Morolt ihr Kämpfer = der riesische Hüter; das abholende Schiff; die Heilungder Wunden. Hier sind also die beiden Motive von der Wundenheilungund dem Wächter vereinigt) folgt die Wiederkehr zu den Menschen undeine zweite Frauenliebe (Trist, u. Is., Markes Gattin; die erste Is. ist die ur-sprüngliche Fee — sie hatte im vorauszusetzenden Märchenschema keinen
1 Tristansage. Hertz, Anm. zur Uebersetzg.von Qotfrids Trist.; Golther, Tristanb. S. 14—36«; Schoepperle pass.; Windisch, Ab-handl. d. Sachs. Gesellsch. d. Wissensch. 29(1913) Nr.6 S.210—21 u.285—87; Bedier II,103 ff.; Golther, Die Sage v. Trist, u. Is.,dazu Bartsch, Germ. 33, 119, Singer, Anz.14, 233—41, Kerckhoff, ZfdPh. 22, 245 f.,Muret, Rom. 17, 603—09, Bechstein, ZfvglLG. 3 (1890), 1/2; Golther, Bemerkungenzur Sage v.Trist, u. Is., ZffrzSpr.22, 1—25; P.Knauth, Die Sage v. Trist, u. Is., Mitteil. d.Freiberger Altert.ver. H.20, 67—82; J. Kele-MiNA, Untersuchungen z.Trist.sage, Teutonia16 (1910), dazu Schoepperle, Lbl.1911, 361—63, Dies., Rom.40,114— 19,BLÖTE,Anz.36,142-45, W. Suchier, ZfdPh. 44, 228—30,Gierach, DLZ. 33, 476 f.; Kelemina, Gesch.d.Trist.sage nach d. Dichtungen d. MA.s, Wien1923, dazu Golther, Lbl.1925, 149-52, L.Wolff.DLZ.1925,412— 17, Ranke, GgA.1925Nr. 9/10, v. d.Weel, Neophilol. 10 H.4; Ranke,Trist, u. Isold S.l ff.— R. Zenker, DieTrist.-sage u. d. persische Epos v. Wis u. Rämin,Roman. Forsch. 29, 321—69, dazu Schoep-perle, Rom.40, 114—19, Ph.Aug.Becker,Lbl.1911, 195, Zenker, ebda S.317u.Zfrom-Ph.35,715— 31; Singer, Arab.u.europ. Poesieim MA„ Abhandl. d. preuß. Ak. 1918 Nr. 13S. 8 ff.; M. Deutschbein, Stud. z. SagenkundeEnglands, 1906, 44 f. 70. 76. 85. 121 ff. 148.169-80. 254; Ders., Eine irische Variante d.Trist.sage, Anglia, Beibl. 15, 16 ff.; KunoMeyer, Eine Episode in Trist, u. Is. (Wald-leben), ZfromPh. 26, 716 f.; Ders., Trist. u.Is.in kelt. Sage, ebda 28, 353 f.; Thurneysen,
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