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Teil 1 (1918) Die althochdeutsche Literatur
Entstehung
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213
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B. Die Literaturdenkmäler. 1. Poetische Denkmäler. § 37. Georgslied. 213

Das ursprüngliche und das sogenannte prothetische h wird fast nie an denAnfang des Wortes gesetzt (das echte h am Anfang nur in heiühemo 3, 1 ) harto

37, hiezcen, hiezen 48; das prothetische h am Anfang nur in huus 26, her 42. 53[ h er]), sondern fast immer unmittelbar nach dem Vokal oder, besonders bei

h

Diphthongen, auch an dritter Stelle: ehrigo herigo 1, ihmilrike 5, erhkeren 8,ohron 8, ehrte, ohrter 9, ehngila 13, ohrenten 19, ehin, stuonetehr Braune(= stuonet dher), ehr, ihar 21, ahrte 23, ehr 25, ihez, ihezen, ehr 26, ihezen,ahrto 27, uhffherstuont (= huff-hersluont) 28, ehnldenen 30, ahrto 31, ihez,ahnen 32, ihuu 33, uhffher- sluont 34, ehidenen 36, z'Aßz, ihezen 37, goihezen

38, iehzen, uhffher-stan 41, uhffherstuont 43, ehidenen 45, mmAs 46, zz/z/z'/z^zer 47, z'Az, e/zz 49, oAre/z 53, z'A/fo, iAro 55, ihlft, iahr 56, e/zra 58, uhob,ahnt uhf 59, uhper, ehtle unht ihn 60. /z tritt auch an die Konsonanten r,s, f (rh [hr], sh, fh) an: mahrko (in makrko korrigiert) 2, uuerelt rhike,ihmilrike 5, zuhrentzes 24, frham 30, r/z/Ae 31, lehren 53; shegihc 9, s/zar 21,shlahen, uuassho, shuereto 27, keshante 30, shagehn, shie 33, keshante 36,sha(r) 46, s/zz'e, shimes 53, s/zz, s/za/zc (= scaz) 55, sfhjose 57; zum 5 gehörig,aber nicht unmittelbar hinter demselben, steht /z in szz/z/ 21, kesahnte 45 (vgl.h zu g gehörig in shagehn 33); fholko 2, //zae/z 26, //7zm 36, //zߣ« 37,uuar-fhan 39 (seltener vor £ [Az 1 ]: ßzzaAz 1 25, £zzoA£ 42, aber hier gehört hwohl überhaupt nicht zu t, sondern quaht ist = quhat, tuoht = tuhot zufassen). Endlich steht h hiatustrennend zwischen den beiden Vokalen einesDiphthongs: tohuben 19, lob (= lohub) 21, zehiken 22. Völlig planlos ist alsodie Anbringung des h nicht, es findet sich in bestimmten Fällen, und zwarals prothetisches h, bei Diphthongen und in rh, fh, fh, ferner in dh, gh(s. nachher), dagegen nicht bei /, m, n, b, t, p, germ. k, z, uu.

Auch bei den andern Konsonanten läßt sich eine herrschende Normwohl erkennen. Dentale. Germ, d ist überall zu t geworden, außer indruhtin 17, deter 20, dogelika 54. Anlautendes zVz (thin 4) ist häufig dh: 2 )dho 7, dhar 14. 28. 29, dhfare] 16. 22, tarnte 1 13, dher 21. 23, dhaz 28,

ra

dhie 30. 36, dhia 59, dhrato 24, dharte 30; inl. gnadhon 57; dh statt <i indhe l er 19. Ziemlich pünktlich sind die Spirans als z, zc, zs, s und dieAffrikata als c, z auseinandergehalten: 1. daz (dhaz) '4. 11. 14 (15). 16. 28(zweimal). 43 (zweimal). 56. 58, dz 9, ihez, ihezen 26. 27. 32. 37 (zweimal).38. 41. 47. 48, uueiz (uuez) 28. 43 (zweimal), ihz (= heiz) 49, ehz 49, bo-ghontez 23. 31, ihkzes 33; ferliezcer 5, hiezcen 48; imbizs 15; zuhrentzes 24,ihkzes 33, Azzzzs 26; 2. ce 10.16. 33 (cimo 48), ceuuei 14, cezAe/z 16, haken 20,tacianus 24, zzzzce/z 57, sAözzc (= scaz) 55; ze 1. 3 (zweimal). 12. 38, zz'/zzo 18,zehiken 22, zuhrentzes 24, zz'eezz 26.

a ) Die Zitate sind nach MSD. gegebenunter Benutzung der neueren Lesungen beiBraune im LB.

zurückzuführen, sondern archaisierende Fort-wucherungen der altalemannischen Schreib-art, die besonders von Gl. Ja und ebenso vom

2 ) Die dh und gh der Murbacher Hand- j Schreiber des Georgslieds übertrieben wurden.Schriften sind nicht auf fränkischen Einfluß