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2 (1923) Von der Mitte des zehnten Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Kampfes zwischen Kirche und Staat : mit Index
Entstehung
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Mittelalterliche Bibliothekskataloge

Deutschlands und der Schweiz

Herausgegeben von der

Königlich Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München

I. Band

Die Bistümer Konstanz und Chur

Bearbeitet von PAUL LEHMANN

Mit einer Karte. XVIII, 597 Seiten Lex. 8°. Geheftet M 25.

Zentralblatt für Bibliothekwesen:Selten wird ein Berichterstatter seine bescheidene Tätig-keit mit soviel innerer Befriedigung abschließen, wie er es bei einer Besprechung der vonLehmann bearbeiteten mittelalterlichen Bibliothekskataloge tun muß. Die umfangreiche Kennt-nis der mittelalterlichen Literatur, die Ausgeglichenheit und Sorgfalt methodischer Forschung,die Beherrschung der über das bearbeitete Gebiet bereits vorhandenen Literatur, das allestrug im vorliegenden Falle dazu bei, ein Werk entstehen zu lassen, auf das die Wissen-schaft stolz sein kann. Mit Fug und Recht darf der Bearbeiter sich an dieser Frucht seinerliterarischen Tätigkeit erfreuen. Die deutschen Akademien und gelehrten Gesellschaften aberdürfen überzeugt sein, daß die Mittel, durch die sie das Erscheinen des vorliegenden Werkesermöglicht haben, nicht zwecklos aufgewendet wurden, sondern daß die Zukunft in demWerke reiche Ernte halten wird. Die geistige Tätigkeit des Mittelalters auf deutschem Bodenist literarisch zu neuem Leben erweckt worden." Wodienschrift für klass. Philologie:Die Ausgabe der einzelnen Stücke enthält am Kopfe nicht nur deren Herkunft sowie diezu ihnen gehörende Bibliographie, sondern sucht auch die Geschichte der einzelnen Biblio-theken und danach auch der Verzeichnisse selbst aufzustellen. Hierdurch hat sich Lehmannein besonders großes Verdienst erworben, denn der Benutzer des Werkes wird hier überDinge aufgeklärt und unterrichtet, die mit den überlieferten Stücken in engem Zusammen-hange stehen und sich meist aus sehr entlegenen Notizen zusammensetzen; dadurch abergewinnen die Kataloge oft erst ihre rechte Bedeutung und gerade für diese mühevollenArbeiten gebührt dem Herausgeber der lebhafteste Dank. Außerdem hat sich Lehmann aberder weiteren Mühe unterzogen, genaue Hinweise auf den heutigen Aufbewahrungsort derweithin verstreuten Handschriften der betreffenden mittelalterlichen Bibliotheken zu geben... .War nun die Ausgabe selbst, die mit der größten Genauigkeit Bestand und Überlieferungwiedergibt, eine gewaltige und so schön gelungene Arbeitsleistung, so hat der Herausgeberin dem beigefügten Schriften- und Schriftstellerverzeichnis eine mindestens gleich große Arbeitgeliefert. ... Es ist klar, daß durch diese vorbildliche Ausgabe der deutschen Bibliotheks-kataloge ein gutes Stück Geschichte der Geisteswissenschaften im Abendlande geleistet wird,und dafür gebührt dem Verfasser der aufrichtigste Dank." Zeitschrift für Schweizer Kirdien-gesthichte:Apres Traube et Krumbacher, qui n'ont fait que passer, le choix s'est porte surle Dr. Paul Lehmann, et l'on aurait fait en vain le tour du monde pour trouver un savantmieux prepare ä mener ä terme l'oeuvre lancee par ces deux maftres incomparables.Ampleur d'information, methode et exaetitude jusque dans les moindres details, tables aussicompletes que possible, tout contribue ä faire de ce livre un chef-d'oeuvre du genre, unmodele que devront avoir constamment sous les yeux les imitateurs ou continuateurs del'oeuvre. Pour se faire des le debut une idee de ce qu'il ajoute ä ce qu'on possedait jus-qu'ici sur la mauere, il suffit de considerer ceci: sur les 96 differents catalogues que contientle volume, 37 fönt absolument defaut dans le repertoire de Goltlieb et sur ces 37, il en est 25qui n'avaient pas encore ete publies, tandis que pour un nombre d'autres cas nous nepossedions que des publications partielles, ou des textes auxquels on ne pouvait se fier."

Die angegebenen Preise werden bis auf weiteres mit der Sdilüsselzahl des Börsenvereins vervielfältigt.Dem Auslande gegenüber gelten sie sdwn jetzt als Goldmarkpreise auf der Grundlage 1 M = 1.25 Scliw. Fr.

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