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Die römischen Stationsorte und Straßen zwischen Colonia Agrippina und Burginatium und ihre noch nicht veröffentlichten Alterthümer : nebst einem Excurse über Spuren römischer Niederlassungen und Straßen, wie über germanische Alterthümer zwischen Rhein und Maas
Entstehung
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Nr. 25 u. 26, wo er für Ersteres als unbezweifelbare Stätte dassüdlich bei Roermond gelegene DorfMelick, für Letzteres daspreussischeDorf'Tüdderen östlich von Sittard annimmt. Indemer über die bei diesem gefundenen Alterthümer berichtet, undihnen statt des früher geglaubten römischen, einen gallischenoder altgermanischen Ursprung zuweist, beschreibt er zugleichdie Richtung und die überall gleiche Beschaffenheit der diebeiden Orte verbindenden, an manchen Stellen aber, wie beiTüdderen, von der jetzigen Bodenoberfläche überdeckten undfür die Untersuchung aufgegrabenen römischen Heerstrasse.Von Melick muss sie nordwärts über Schwalmen nachKaldenkirchen, und von hier über Leuth nach dem oben, imVerfolg ihrer südlichen Richtung, zuletzt genannten Heringengegangen sein. Für Leuth spricht das Zeugniss verschiedenerrömischer Alterthümer, für Kaldenkirchen und Schwalmen einzwischen beiden Orten in gerader Linie führender und bei demVolke eben sowohl Römerweg, als Kaisersbahn genannterSanddamm. Den letztern Namen führt Guillon, neben demdes Kaisers- oder Hexenweges, nur für die südliche Fort-setzung von Schwalmen aus an, auf welche sich auch seineUntersuchungen und Nachweise beschränkt haben.

Wenn seine Ansicht richtig ist, dass der im Itinerarium aufTheudurum folgende Stationsort Coriovallum, dessen Namener nach der Schreibung der Tabula Peutingeriana in Cortoval-lium ändern will, und in welchem die nach dem Itinerarium,S. 180, von Aduaca Tongrorum kommende Heerstrasse mitder bisher besprochenen über Juliacum nach Colonia Agrip-pina führenden zusammentraf, in dem niederländischen OrteCortenbach zwischen Heerlen und Schaesberg zu finden sei,so musste die Strasse auch von Tüdderen aus ihre bisherigesüdliche Richtung fortsetzen. ObihreSpuren überhaupt unter-sucht und nachgewiesen sind, ist mir unbekannt, nicht wenigerauch, ob ein von Grangelt her an der Ostseite des niederlän-dischen Dorfes Schinveld südwestwärts vorüber führender,hier an beiden Seiten mit wallartigen Aufwürfen versehenerbreiter Sandweg bereits beachtet, und in die mir zulässig er-scheinende Verbindung mit der besprochenen Heerstrassegebracht worden ist. Obgleich der Name Bubenweg, unter