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oder ausgeschrieben DIS MANIBVS zugefügt wurde. Einanderer üblicher Zusatz war S • oder vollständig Sacruin.Die Buchstaben D* M* stehen, wenn sie allein die 1. Zeileeinnehmen, entweder in deren Mitte, oder in deren beidenEcken, und würden hier in der linken Ecke, auch ohne dasBuchstabenfragment, ein folgendes Wort vermuthen lassen.Dass dieses nicht ein Name sein konnte, ergibt sich ausder eingerückten 2. Z., wo Q", welches unter dem M undseinem Punkte steht, das Pränomen Quintus enthält. Dassdieses und das folgende Nomen nach dem vermuthetenMemoriae im Genitivus, welcher vereinzelt statt des gewöhn-lichen Dativus auch nach Dis Manibus vorkommt, stehenmusste, bedarf für den Kundigen keiner Erwähnung. Ob-gleich die, nach dem Anfang der 7. Zeile, am Ende der G.fehlenden Buchstaben ESTA das mögliche Maass der Zeilenerkennen, und am Schluss der 7.: (testa)MENTO nur F • C •oder P • C • (faciendum oder ponendum curavit) vermuthenlassen, so bleibt doch die Endung des abgebrochenen NamensVAR unsicher. Zwar ist nach der in der ganzen InschriftunverkennbarenSymmetrie, schwerlich Varronis oderVarronii,indessen neben Vari und Varii, auch Varinii mit Ligaturenrecht wohl annehmbar. Leider fehlt, ausser den unerheb-lichen Zahlen der Lebens- und Dienstjahre, die der Legionund in ihr der interessanteste Theil des Ganzen.
V.
Asciburgium, Asberg.
Eine kleine Stunde unterhalb Rumein und Kaldenhausenliegt das Dorf Asberg, in dessen — nach der gefälligenMittheilung des Hrn. Archivrath Lacomblet, in einem Hebe-register der Abtei Werden aus dem 9. Jahrhundert Asce-burg geschriebenen — Namen der des römischen Stations-ortes Asciburgium, oder vielmehr der in ihm romanisirtealtgermanische Namensstamm erhalten ist. Diesen findet