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der Ostseite des Burgfeldes und des Dorfes Asberg ganz un-verkennbar hervortritt. Hier floss der Rhein in einem west-lichen Bogen vorüber, wendete aber unfern von Asbergwegen des Widerstand leistenden dünenartig aufsteigendenUfers, in plötzlicher Biegung seinen Lauf ostwärts, an derSüdseite von Essenberg vorüber, dem gegenüber liegendenDuisburg zu, welches bekanntlich vormals auch vom Rheinebespült war, und noch manche Erinnerung hieran in Ueber-lieferungen, Namen und Bodenspuren bewahrt hat. Dassbei Ueberschwemmungen und Eisstopfungen der Strom sichein neues, den weiten Bogen abkürzendes Bett wühlte,dieses allmählich allein füllte und die früher von ihm be-rührten Orte gänzlich verliess, ist eine auch anderwärtsnicht selten vorgekommene und in verlassenen Strombettenerkennbare Erscheinung. Noch jetzt bezeichnet die Volks-sage den nordöstlich von Asberg gebildeten Winkel desalten Rheinbettes als Hafen des Lagers, und den diesennördlich begrenzenden hohen Uferrand mit dem NamenHafenberg.
VI.
Die römische Heerstrasse zwischen Asciburgmm und Veteraund die an ihr gefundenen Alterthümer.
Die noch jetzt von dem Volke als alte römische Heer-strasse angesehene, und mit dem für diese üblichen NamenHochstrasse bezeichnete alte Landstrasse, welche in derangegebenen Richtung von Rumein und Kaldenhausen her,in fast ganz gerader Linie Asberg erreicht und durch-schneidet, fuhrt an der Westseite des Burgfeldes vorüber,während auch an dessen Ostseite eine parallel laufendeSteinstrasse, durch Auffindung mehrerer Stücke derselben,nachgewiesen ist. Man fand diese, nach der übereinstim-menden Angabe mehrerer Augenzeugen, in einer Tiefe vonungefähr 2'/ 2 Fuss unter der jetzigen Oberfläche, zur Seitedes alten Uferrandes, bei dem Neubau eines Hauses, und