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Die römischen Stationsorte und Straßen zwischen Colonia Agrippina und Burginatium und ihre noch nicht veröffentlichten Alterthümer : nebst einem Excurse über Spuren römischer Niederlassungen und Straßen, wie über germanische Alterthümer zwischen Rhein und Maas
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dem J. 1746, eine der Letztern geschenkte grosse Graburnevon terra sig., welche mit Asche und verbrannten Knochen-stücken angefüllt war, und noch früher eine grosse Anzahl ge-wöhnlicher Thongefässe und silberner Kaisermünzen des 2.und 3. Jahrhunderts gefunden. Unter den von Issum in dieSammlung des Hrn. Buix gekommenen Gefässen und Scherbenist eine Schale von terra sig. mit dem Stempel: CLEMENSFbemerkenswert}]. Derselbe besitzt aus der zwischen Issumund dem nahen Sevelen gelegenen Sevelenschen Haide eineMenge römischer Thongefässe von sehr verschiedener Formund Farbe, darunter eine Fussscherbe von terra sig. mit demStempei IVSTVSFE. Seine auch daselbst gefundenen altger-manischen Graburnen werden aber an Zahl und Grösse durchdiejenigen übertroffen, welche Hr. von ßuys von eben daherbesitzt. Sie sind sämmtlich weitbauchig und dunkelfarbig,meist mit eingeritzten wagerechten, eine auch mit regelmässigeFiguren bildenden Strichen verziert. Häufig aber sind siedurch die Wurzeln der Sträucher gesprengt worden, welche inden über jeder einzelnen errichteten niedrigen Erdhügelnüppiger wachsen, als in der übrigen Umgebung.

Ich enthalte mich noch jedes Urtheils über die Stätte desim Itinerarium nach Medioianum angegebenen StationsortesSablones, welche Manche und so Fiedler, Bonner Vereinsjahrb.III. S. 195, bei dem südlich von Straelen an der vorerwähntenKreuzung der alten Heerstrasse gelegenen Kloster Sand oderbei dem nahen Sang, wo römische Alterthümer gefundenworden sind, Andere dagegen und so Schneider, B. Vereinsjb.XXV. S. 5 u. f., bei Venlo annehmen. Doch mache ich aufden etwa 60 Fuss hohen kreisrunden Erdhügel im ehemaligenKlostergarten zu Sand aufmerksam, welcher mich an die auchanderwärts zur Seite römischer Heerstrassen in der Ebene,in Form abgestumpfter Kegel als Warten errichteten Erdauf-würfe erinnerte, obwohl mir die Ueberlieferung nicht unbe-kannt war, dass jener das Werk eines frommen Klosterbrudersgewesen sei. In Betreff der nächstfolgenden Stationsorte Me-deriacum und Theudurum verweise ich auf die Mittheilungendes in jener Gegend heimischen und ortskundigen Hrn. NotarsGuillon zuEoermond, Allgemeene Konst- en Letterbode, 1842,