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Die römischen Stationsorte und Straßen zwischen Colonia Agrippina und Burginatium und ihre noch nicht veröffentlichten Alterthümer : nebst einem Excurse über Spuren römischer Niederlassungen und Straßen, wie über germanische Alterthümer zwischen Rhein und Maas
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selbst allmählich zweifelhaft gewesen zu sein scheint, da erdie erst mit so vieler Freude als die interessantesten Stückeseiner Sammlung gezeigten Gegenstände später nicht mehrsehen, noch auch den Fundort und die Art der Erwerbungerfahren lassen wollte. Ausser diesen und noch manchenanderen Sachen, besonders Gemmen und Münzen, derenUnechtheit zwar weniger augenfällig, doch unzweifelhaftist, könnten sehr viele, durch nichts Charakteristisches un-terschiedene, Wiederholungen in dem am reichsten vertre-tenen Gebiet der Thongefässe gemisst werden. Durch dieVeräusserung dieser letzteren würde zwar der imposanteEindruck der Massenhaftigkeit dieser Alterthumsreste, dochnicht der innere Werth der Sammlung vermindert, vor Allemaber die Erhaltung des Wichtigsten, schon durch die grosseKaumersparniss, erleichtert werden.

VIII.

Burginatium, der Hof Op gen Born und der Monterberg,und die dortigen römischen Strassen und Alterthümer.

Dass von Xanten rheinabwärts die alte römische Heer-strasse fast durchgängig als die spätere Landstrasse, welcheerst in neuester Zeit zur jetzigen Chaussee ausgebautworden ist, in Gebrauch geblieben war, ist ejben sowohldurch die bei diesem Bau zum Vorschein gekommenenSteinunterlagen, als durch die an den Seiten gefundenenAlterthümer erwiesen. Unfern von dem Flecken Marien-baum, welchem die an der Westseite herantretenden bewal-deten Höhen eine recht freundliche Umgebung gewähren,gelangt man in der Richtung nach Calcar an das HausKehrum, wo die alte Landstrasse nordwestlich zur Höhesich wendete und auf dieser, ohne Calcar zu berühren, infast gerader Linie nach Cleve zu führte. Dem von Schneider,Der Monterberg und seine alterthümliche Umgebung S. 8, mit-