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Die römischen Stationsorte und Straßen zwischen Colonia Agrippina und Burginatium und ihre noch nicht veröffentlichten Alterthümer : nebst einem Excurse über Spuren römischer Niederlassungen und Straßen, wie über germanische Alterthümer zwischen Rhein und Maas
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1854, Taf. IL 6, eine Abbildung gegeben, auch Dennis,Die Städte und ßegräbnissplätze Etruriens, wiederholt Er-wähnung gethan und die verschiedenen Deutungen des See-pferdes wie anderer fantastischer Seethiere, als etrurischerEmbleme des Todes, an verschiedenen Stellen angeführt.Auf grossgriechischen, namentlich auf bruttischen Münzenwar die gleiche Darstellung ebenfalls herkömmlich, nurdass hinter der weiblichen Figur meist Cupido oder mehrereAmoretten befindlich sind, was manche Archäologen undNumismatiker in jener eine Venus anzunehmen veranlasste,andere jedoch eine der Nereiden, oder Amphitrite oderThetis zu erkennen nicht abhielt. Mehrere jener Münzensind beschrieben und theilweise abgebildet bei Eckhel,Doctrina nummorum veterum, Wien 1792, T. I. S. 16G, beiMionnet, Description de Medailles antiques et modernes, Paris1804, T. I. p. 75961, bei Nöhden, Specimens of ancientcoins of Magna Oraecia and Sicily, London 1826, Taf. I,und bei Cavedonius, Franc. Carellii Nummorum Italiae veteristabulae, Leipzig, 1850, Taf. 170 Fig. 15.

IV.

Die römische Heerstrasse zwischen Gelduba und Asciburgiumund die an ihr gefundenen Alterthümer.

Gelduba lag, wie dies auch von anderen Castellen nach-weisbar ist, nicht unmittelbar an der grossen Heerstrasse,sondern von dieser ungefähr 10 Minuten ostwärts entfernt,auf einer westlich und südlich allmählich, nördlich und öst-lich dagegen steiler abfallenden Erhöhung des alten, jetztostwärts vorgerückten Rheinufers. Zwar ist es wahrschein-lich, dass die Verbindung mit der Heerstrasse durch meh-rere Wege bewerkstelligt war, wie deren noch jetzt dreizu derselben führen, doch ist nur bei dem mittlem, welchervon der Mitte des Dorfes aus im rechten Winkel auf diealte Heer- und jetzige Cöln-Clever Landstrasse stösst, derrömische Ursprung gewiss. Sein Steinbett ist 1 bis 2 Fuss