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Die römischen Stationsorte und Straßen zwischen Colonia Agrippina und Burginatium und ihre noch nicht veröffentlichten Alterthümer : nebst einem Excurse über Spuren römischer Niederlassungen und Straßen, wie über germanische Alterthümer zwischen Rhein und Maas
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Grimm, Deutsche Mythol. I. S. 324, in Askr oder Ask,Eschenbaum, und leitet davon auch den Namen der Iscae-vonen ab, denen er in Asciburg einen heiligen Sitz zu-schreibt. Vielleicht hängt hiermit der Name Heiligenbergfür einen westwärts nahe gelegenen Hügel, auf welchemverschiedene Alterthümer gefunden sein sollen, zusammen.Während auch Graff, Sprachschatz I. S. 492, Simrock,Deutsche Mythol. I. S. 370, und Förstemann, AltdeutschesNamenb. IL S. 110, das Wort Asc, der Erste in der Be-deutung des Baumes oder Speeres, der Zweite in der deszum Schiffe ausgehöhlten Baumes und der Dritte in derBedeutung der zu einem Orte gehörenden Feldmark, alsStamm des Namens Asciburg betrachten, so haben Anderedenselben mit dem der Äsen, des gallischen KriegsgottesHesus, oder des Ascanius in Verbindung zu bringen ver-sucht. Zu Letzterm verleitete wohl die nach Tacitus, Ger-mania c. 3, unter den Germanen geglaubte Sage, dassUlixes, auf seinen Irrfahrten in jenen Ocean verschlagen,Germaniens Länder besucht und Asciburgium, welches amUfer des Rheins liege und noch bewohnt werde, gegründetund benannt habe, auch dass ein dem Ulixes mit Beifügungdes Namens seines Vaters Laertes geweiheter Altar vormalsdort gefunden worden sei. Hiernach hatte der Ort, dessenEntstehung in eine frühe Sagenzeit reichte, zur Zeit desTacitus eine einheimische Bevölkerung, zur Zeit des bata-visehen Krieges aber, nach des Tacitus Bericht von demStreifzug der Neffen des Civilis und von dem Kampfe beiGelduba, Ilistor. IV. c. 33: rapiunt in transitu hiberna alaeAsciburgii sita, auch für eine Ala, d. i. eine Reiterabtheilungder Bundesgenossen, ein befestigtes Winterlager. Dass esnach der damaligen Ueberrumpelung wieder hergestelltwurde, und noch Jahrhunderte lang eine wechselnde Be-satzung hatte, ergibt sich aus vielfältigen Funden. Es standaber dieses Lager nicht auf der Stelle des jetzigen Dorfes,sondern auf den an dessen Südseite gelegenen und nochjetzt' Burgfeld, zuweilen auch Hochfeld genannten Fluren,welche mit ihren Umgebungen zu allen Zeiten die Fundorteder verschiedenartigsten Alterthümer gewesen, und daher