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Die römischen Stationsorte und Straßen zwischen Colonia Agrippina und Burginatium und ihre noch nicht veröffentlichten Alterthümer : nebst einem Excurse über Spuren römischer Niederlassungen und Straßen, wie über germanische Alterthümer zwischen Rhein und Maas
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hoch mit Erde und, da er nur als Feldrain benutzt wird,mit Rasen überdeckt, auch ist noch unlängst an seinen beidenSeiten eine Menge von Alterthümern ausgegraben worden.Dass für diese die Felder an der Süd- und Südwestseitevon jeher reiche Fundorte gewesen sind, ist längst bekannt,und durch die zahllosen Ziegel- und Gefässscherben, welchenoch immer umherliegen und durch den Pflug zum Vor-schein kommen, augenfällig gewesen, weniger dagegen wardas gleiche Vorkommen auf den nördlich gelegenen Feldernbemerkt worden, welche von dem Hügel des alten Castellsdurch dessen steilern Abfall geschieden sind.

Eine Viertelstunde unterhalb Gelleps beginnt ein west-licher Bogen des Rheins, welcher eine bedeutende Streckeder alten Römerstrasse und die frühere Stätte des Städt-chens Uerdingen, das im Anfange des 14. Jahrhundertswestwärts verlegt werden musste, verschlungen, und zurVerhütung immer weiter greifender Losreissungen gross-artige Uferbauten nöthig gemacht hat. Erst an der Nord-ostspitze der Stadt ist die Fortsetzung der durch das jetzigeRheinbett unterbrochenen Römerstrasse, und ihre Ueberein-stimmung mit der oberhalb des Uferbogens eingehaltenenRichtung erkennbar. Dort kann man sie zuerst an demwestlichen Abhang der dünenartigen Sandhügel, dann ineiner dieselben durchschneidenden gradlinigen Vertiefung,hinter dieser jedoch nicht mehr mit gleicher Sicherheit ver-folgen, wenn auch die weiter rheinabwärts bei Asberg, demalten Asciburgium, nachweisbaren Spuren eine zwischenKaldenhausen und Rumein, wo die Stätte von Calone ver-muthet wird, hindurch gehende Richtung annehmen lassen.Für letztere sprechen auch die an der Südwestseite vonRumein, nach der Aussage glaubwürdiger Personen, beider Anlegung von Kartoffel gruben, einige Fuss unter derjetzigen Oberfläche des Bodens aufgedeckten Stücke einesgepflasterten Weges, in deren Nähe man bei dem Rodeneiner Hecke römisches Mauerwerk und eine grosse Amphoravon grauem Thone fand, deren Umfang die von mir ge-sehenen Bruchstücke bezeugten. Wie auf den Feldernoberhalb Uerdingens, so findet man auch auf den unmittel-