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Die römischen Stationsorte und Straßen zwischen Colonia Agrippina und Burginatium und ihre noch nicht veröffentlichten Alterthümer : nebst einem Excurse über Spuren römischer Niederlassungen und Straßen, wie über germanische Alterthümer zwischen Rhein und Maas
Entstehung
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aus welcher das im Innern hinaufgeleitete Wasser über dieStufen herabfloss. Diese durch die dortige Bestimmungveranlasste Einrichtung war hier nicht zulässig, da die auf-stehende Statuette den Jupiter tonans darstellte. Obwohlsie durch Feuer und Oxydirung im Kücken und an denExtremitäten mehrfach beschädigt ist, so ist doch ihre bisin die geringfügigsten Einzelnheiten gehende Uebereinstim-mung mit der Statue erkennbar, welche durch häufige Nach-bildungen und durch die Abbildung im Receuil des marbresantiques etc., Dresden, 1733, Taf. 6, allgemein bekannt ist.Die von Seiten der Kunst "werthvollste Broncearbeit,welche zu Gellep gefunden worden, ist eine dem Hrn. Eberlezu Düsseldorf gehörige weibliche Figur, welche auf demKücken eines Seepferdes sitzend, wohl als eine Nereide an-zusehen ist. Ihr Kopf ist mit dem in einen Knoten ge-schürzten Haar umwunden, und zu dem linken Ohre desThieres geneigt, in welches sie flüstern und welches ihreLinke mittelst der langen Nackenflosse dem Munde nähernzu wollen scheint. Der obere Theil des Körpers ist unbe-kleidet, der untere in ein wallendes Gewand gehüllt und derrechte Arm um den Hals des Thieres gelegt, welches ineinen geringelten mit Rückenflossen besetzten Drachen-schweif endet. Das rechte Ohr und die Vorderfüsse, nebendenen zur Seite des Bugs ebenfalls Flossen vorstehen, sindan den Knieen abgebrochen. Obgleich von diesen bis zumEnde des Schweifes die Länge des Ganzen nur 5, und dieHöhe nur 3 Centimeter beträgt, so lässt doch die sorgfäl-tige und zarte Ausführung aller Einzelnheiten nicht weniger,als die Lieblichkeit sämmtlicher Formen, die Meisterhandeines Künstlers erkennen.

Meines Wissens ist der Gegenstand der Darstellungselten als Statue, um so häufiger dagegen als Kelief be-handelt worden. Unter den Darstellungen auf Gemmen istdie bekannteste die auf dem grossen Amethyst der König-lichen Sammlung im Haag, welchen Hemsterhuis in seinerLettre a Msr. de Smeth, 1762, besprochen und abgebildethat. Von den auf etrurischen Grabmonumenten häufigenDarstellungen hat Janssen, Etrurische Grafrelüfs, Leiden