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Die römischen Stationsorte und Straßen zwischen Colonia Agrippina und Burginatium und ihre noch nicht veröffentlichten Alterthümer : nebst einem Excurse über Spuren römischer Niederlassungen und Straßen, wie über germanische Alterthümer zwischen Rhein und Maas
Entstehung
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gewöhnlicheren Geräthe, Beschläge oder Verzierungen, underwähne nur eine grosse Fibula mit runder, weiss und blaueraaillirter Platte von 2 Zoll Durchmesser, die Statuetteeines halb liegenden und mit Würfeln spielenden Knaben,und zwei fast gleiche Brustbilder der behelmten und ge-panzerten Roma, mit dem schräg über die Brust gelegtenbreiten Bande, welches sie von der Minerva unterscheidet.Ein drittes derartiges Brustbild, welches gleich jenen zurVerzierung eines Haus- oder Opfergeräthes gedient zuhaben scheint, ist in den Besitz des Hrn. Guido Herbertzzu Uerdingen gekommen, auf dessen wohl geordnete Samm-lung zuGellep gefundener und vonAugustus bis auf Gratianusreichender Münzen schon früher, Bonner Vereinsjahrb. XX.S. 18, von mir aufmerksam gemacht worden ist.

Von den daselbst ebenfalls als Besitz des Hrn. Herbertzangeführten Stücken, welche bei der Fundamentirung einerScheune im Südosttheile des Dorfes gefunden wurden, einerbroncenen Statuette und ihrem vom gleichen Metalle hohl-gegossenen, nach der Aussage der Arbeiter, durch Mangelan Vorsicht von jener abgelösten Piedestale, scheint mirdas Letztere einer besondern Beachtung werth zu sein.Nach den Angaben der alten Schriftsteller über die Formender Tribunale, glaube ich es mit diesem Namen bezeichnenzu dürfen. Die äussere 15 Centimeter lange und 5 Cent,hohe Wand des Eückens und der Seiten bildet einen Halb-kreis von 8 Cent. Durchmesser. Dieser umschliesst einevon seinem obern Rande um 1 Cent, überragte Fläche undzwei zu dieser aufsteigende Treppen von je 7 Stufen.Durch die Treppen entsteht ein 4 Cent, breiter Vorsprungder obern Fläche, welcher mit seiner Vorder- und den ab-geschrägten Seitenwänden um 1 Cent, über die Enden desHalbkreises vortritt. Alle Ränder sind mit ciselirten Strichenund Punkten verziert, doch nicht der untere überall 1 Cent,vorstehende Rand, welcher den Fuss des Ganzen bildet.Nach der gefälligen Mittheilung des Hrn. Dr. Brunn, be-finden sich zwei ähnliche Gebilde von Marmor in der VillaAlbani und im Vatican, wo sie das Piedestal ruhenderFlussgötter und oben mit einer Oeffnung versehen sind,