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Die römischen Stationsorte und Straßen zwischen Colonia Agrippina und Burginatium und ihre noch nicht veröffentlichten Alterthümer : nebst einem Excurse über Spuren römischer Niederlassungen und Straßen, wie über germanische Alterthümer zwischen Rhein und Maas
Entstehung
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gussröhrchcn in der Mitte des Bauches, gleich den vielhäufiger vorkommenden thönernen Gefässen zum Eingiessendes Oels in die engen Oeffhungen der Lampen.

Unter den Düsseldorfer Privatsammlungen soll zunächstdie von Neuss aus dahin gebrachte erwähnt werden, welcheaus dem Nachlasse des Herrn Dr. Jäger herrührend, indem Besitz seiner mit Hrn. Justizrath Schmelzer wiedervermählten Wittwe geblieben ist. Ausser den in den BonnerVereinsjahrb. abgebildeten und beschriebenen Broncen, einerden Tod der Lucretia darstellenden Reliefplatte mit fünfFiguren, III. S. 102 u. ff, Taf. IV., deren Echtheit aberbestritten wird, XXHI. S. 126 u. ff. und XXV. S. 25,und einer Statuette, Actaeon mit dem Hirschkopfe undzwei Hunden, V. VI. S. 413, Taf. IX. X. 5, welche eben-falls für unecht gehalten wird, VII. S. 167 und XXV.S. 26, so wie einer grossen Thonlampe mit zwei Brennernund einem schönen Pferdekopf auf der obern Fläche, nebstzwei kleineren Lampen in der seltenen Form von Schnecken-gehäusen, VII. Taf. I. II. Fig. 6, 7 u. 8, finden sich da-selbst noch manche sehenswerthe Gegenstände. Von Bronce:viele Nadeln, chirurgische Instrumente, Löffel, Beschläge,Spangen und Glocken von ungewöhnlicher Grösse undKleinheit. Von Glas: vielerlei Geräthe, Flaschen und Näpfe,doch weder grosse, noch durch Farbe, Form und Behand-lung des Stoffes ausgezeichnete. Von Thon: zahlreichegrosse Urnen, Flaschen, Teller und meist mit Eeliefbildernversehene Lampen, unter diesen eine mit einer erotischenScene, welche einer der Houben'schen Sammlung völliggleicht, und zwei in Gestalt von Köpfen, welche die Oeff-nung für das Oel gleichmässig in der Stirn, die für denDocht aber, die eine im geöffneten Munde, die andere imHalse haben. An den übrigens meist gut erhaltenenTellern von terra sigillata sind die Stempel theils unleser-lich eingedrückt gewesen, theils durch Verwischung diesgeworden, so dass der einzige: DIICMVS F (Decmus fecit),welcher nach Lersch, Centralm. III. Nr. 150, auch imBonner Museum vorkommt, mit Sicherheit zu erkennen ist.Auf schwarzen, weiss verzierten Trinkbechern finden sich