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Die römischen Stationsorte und Straßen zwischen Colonia Agrippina und Burginatium und ihre noch nicht veröffentlichten Alterthümer : nebst einem Excurse über Spuren römischer Niederlassungen und Straßen, wie über germanische Alterthümer zwischen Rhein und Maas
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zweimal: DA MI, ferner FELIX und MISC, welches ohneE, wie das obige VIVA ohne S oder M, zu den häufigenBelegen für die Ungeschicklichkeit und Nachlässigkeit dergewöhnlichen Arbeiter in Abmessung des für die Aufschriftgebotenen Eaumes gehört. Ein Spielwürfel, welcher aufzwölf viereckigen Flächen die durch Punkte angegebenenZahlen zon 1 bis 12, und auf sechs gleichartigen Flächendie Buchstaben TA, ND, SZ, LS, NH und NG zeigt, istmit den im Museum zu Wiesbaden vorhandenen und in denAnnalen des Vereins für Nassauische Altertliumskunde undGeschichtsforschung, B. IV. Heft 3, S. 565 u. f. abgebil-deten völlig übereinstimmend. Mehreres Andere, was vonLersch, Centralmus. III. S. 95 u. f. angegeben wird, istwahrscheinlich mit einem Theilo der Jäger'schen Sammlung,welcher meist mittelalterliche Thongefässe enthalten soll,noch in Neuss zurückgeblieben, leider aber für jetz^unzu-gänglich.

Die zweite Düsseldorfer Sammlung ist die bereits ge-nannte des Herrn Guntrum. Sie enthält neben den vonGrimlinghausen und Neuss herrührenden Alterthümern,auch viele in Gellep gefundene, welche, gleich den im Be-sitze der Herren Eberle und Reistorff befindlichen, dernachherigen Besprechung vorbehalten bleiben. Die Be-schreibung des hierher Gehörigen soll sich, mit Uebergehungder Bronce-, Glas- und Thongeräthschaften, von denen HerrGuntrum eine grosse Anzahl, sowie die oben erwähnten archi-tectonischen Bruchstücke besitzt, im Ganzen auf die mit In-schriften und Stempeln versehenen Gegenstände beschränken.Zu diesen gehören mehrere Gefässe oder Fussscherben vonterra sigillata mit nachstehenden weniger häufigen Stempeln:OFABATI, AMECF, PAVRIO(fficina), TAVAVSA undTAVRVS, und den auch anderwärts oft vorkommenden:OFCALVI und VITALIS, ferner gelbe Thonlampen mit:FESTI und FORTIS. Auch besitzt er Ziegel mit denStempeln: LEG- VI, LEG- XVI und XXII ohne LEG-,sowie eine noch nicht veröffentlichte Steininschrift: I O - M IIVICTOR || PRO SE ET SVIS. Zwei andere Steinesind in die Sammlung des Hrn. Notar Guillon zu Roermonde