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Mai 1626 dem Kloster verschrieb als Mitgift für seine beiden Töch-ter Elisabeth Birgitta und Wilhelma Margaretha. *)
Kaiser Carl V. hatte Derick v. der Lippe genannt Hoen, Herrnzu Afferden, als Besoldung 8000 Goldgulden zu zahlen und zwar5000 sofort und 3000 im Jahre 1545 als Abschlagszahlung von26036 Goldgulden, die er Herzog Wilhelm von Jülich und Cleve aufdem Reichstag in Speier in Zeiten, wo er das Herzogtum Geldernund die Grafschaft Zütfen okkupiert hatte, konsentierte. Da derKaiser in seiner Geldnot 1545 die 3000 Goldgulden nicht zahlenkonnte, verkaufte er an Johann Schenk v. Nydeggen, Drost zuMiddelaer, für 4400 Goldgulden eine Erbrente von 220 Goldguldenlaut Urkunde v. Deventer 15. Jani 1545. Nun heiratete AdelheidSchenk v. Nydeggen, Schwester von Johann, den Hermann v. Wach-tendonck, Clevischen Marschall und Drost von Cranenburg, derenSohn Johann Wilhelm v. Wachtendonck, Herr zu Hulhuysen, in denBesitz der Rente kam. Dieser schenkte sie unter Zustimmungseines Sohnes Arnold am 19. März 1627 den Jesuiten in Emmerichund den Birgittinen in Marienbaum, ersteren 100 Goldgulden undletzteren 120. Außerdem bekam Marienbaum aus den Gütern inMiddelaer eine Rente von 2 Malter 3 Scheffel Roggen Nymegen-sches Maß. s )
Gerritgen Hoppenbreuers, Schwester von Ehefrau Johann v.Hagh, brachte bei ihrem Eintritt dem Kloster 600 Thaler ad 30Stüber zu, wofür am 6. October 1629 eine Rente von 36 Thaleraus Daniels Weide in Wissel gekauft wurde. *)
Sophia Kies in Calcar, Witwe von Meister Franzv.Nesse, schenktedem Kloster 1613 eine Rente von 12 Thaler für Wachslicht. *)
1626 brachte Schwester Jan v. Elss eine Rente von 12 daelerad 52 leichte albus aus 7 Morgen Ackerland „die Warschlege" zuVrasselt in der Hetter bei Erbe von Henrick Ryperbants WitweJungfer Wibbrich Stocken mit, die am 17. April 1576 vor RichterLantzlot z. Beloisch und Schöffen in Emmerich verbrieft war. *)
Schwester Clara Onstein aus Emmerich brachte eine Kath mit
') Copialbuch Nr. 79.
2 ) Ebendas. fol. 268—274.
3 ) Ebendas. fol. 219, 220. — Am 18. Jan. 1621 bevollmächtigte Balthasar, Herr von
Milendonck, Schönau, Warden, den Bürgermeister in Geldern, aus seinem An-teil an der Mörsischen Pfandschaft im Oberquartier Geldern für 2200 Ethlr.,die er dem Kloster Marienforst bei Godesberg schuldete, eine Rente von 132Rthlr. zu verschreiben, die nach Wahl des Klosters in Marienbaum ao. Xantenbezahlt wurde. Am 20. Jan. 1662 verschreibt Amandus, Freih. v. Milendoncketc., Sohn v. Balthasar u. Hilliken Brauhoff, der Margaretha v. Myrbach, Witwevon Constantin v. Nyvenheim, sein Eigentum an der Mörsischen Pfandschaft rum so seine Schuld an das Kloster zu bezahlen. Copialb. fol. 259—261 undOriginalurkunde im Pfarrarchiv.
*) Copialbuch fol. 123.
s ) Copialbuch fol. 250a.