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ANMERKUNGEN
nicht ebenfalls ein Bruder, so sicher ein Verwandter Michaels war Ogni-bene Savonarola, der erste Abt paduanischer Herkunft des 1442 zur Abteierhobenen Olivetanerklosters von Padua, „huomo di santissima vita";vgl. Portenari Ang., Della felicitä di Päd., S. 444. — 44 "Wir verdankendiese genauen Angaben der Aufzeichnung seines Vaters, gedr. b. Vil-lari, I, Docum. IX. Außer dem Hauptnamen Hieronymus wurden ihm inder Taufe die Namen Maria, Franz, Matthäus beigelegt. — 45 In einerNotariatsurkunde v. 10. Dez. 1472 wird er als „civis et campsor Fer-rariae" bezeichnet; er gehörte auch als „savio" wiederholt dem Stadtratean; vgl. Cittadella, La nobile famiglia Sav. in Padova ed in Ferrara,S. 15. Wenn Villari 1,2, den Vater Nikolaus als einen Tagdieb anschwärzt,der das von Michael sauer verdiente Vermögen verbummelte, so vermager sich hierfür auf ein historisches Zeugnis nicht zu berufen. — 46 "Wiesich aus seinen gelegentlichen Andeutungen ergibt. — 47 Wie der Pre-diger Joh. XVIII, 97a, selbst sagt. — 48 „Admulieres Ferrariensesde regimine praegnantium et noviter natorum usquead septennium Michaelis Savonarollae Patafii liber."Ms. Rom. Vat. Auszüge b. Schnitzer, 22 ff., 127 ff. Daß die Schrift nach1452, also nach der Geburt des kleinen Hieronymus, verfaßt wurde, lehrtder Hinweis auf die „tanti parti" seiner Mutter. — 49 Burlamacchi, 4;Picus, Vita, c. II. — 50 Cappelli, Gir. Savon., 10; Segarizzi, 3G f. — 51 Bur-lamacchi, 4; Picus, c. II. — 52 Er nennt ihn in seiner Schrift „De feliciprogressu" den ersten unter allen Humanisten, der ob seines Wandelswie ob seiner Gelehrsamkeit großer Verehrung würdig sei. — 53 Erhatte schon bei Lebzeiten seines Vaters dessen Lehrbetrieb in der Schrift„De modo et ordine docendi et discendi" dargestellt; Auszüge b. Rösler,Bibl. der kath. Pädagogik, VII, 142 ff., 146 ff. Vgl. auch Rosmini C., Vitae disciplina di Guarino Veronese. Brescia 1805; Sabbadini R., Vita diGuarino Veronese, Genova 1891; Carducci Gios., II rinascimento in Fer-rara, Opere XV, 38 ff.; Tiraboschi G., Storia della Letter. Ital. Milano1833. Vol. XIII, 37 ff., 144 ff., XVIII, 8 ff., 15 ff.; Voigt G., Wiederbelebungd. kl. Altertums, P, 547 ff. — 54 In seiner Schrift „De Devisione", L. III.Näheres s. u. S. 768 f. — 55 Das Gegenteil darf man nicht aus seiner Be-kanntschaft mit platonischen und aristotelischen Schriften folgern, vondenen es damals längst lateinische Übersetzungen gab. Zwar sagt ergelegentlich: „Rex dicit basileus come una bassa" (J XXVI, 221t), abersichere Spuren griechischer Sprachkenntnisse versagen. Auch Burla-macchi rühmt ihm solche nicht nach, so wenig wie Picus und dieChronik v. S. Marco, obschon sie dies, da Zweisprachigkeit damals alsZeichen großer Gelehrsamkeit galt, sonst sicher nicht verschwiegen hät-ten. — 56 Wie er im Vorwort seiner 1491 verfaßten Schrift „De Divisione"selbst berichtet: „Ista humanitatis studia a nobis gravioribus disciplinisoccupatis viginti duos integros annos universa simul penitus fueruntpraetermissa." Aussprüche alter Schriftsteller führt er höchst selten an,vgl. hierüber Cavicchi F., Le Rime di Fra Gir. Sav., 34 f. — 57 Burla-macchi, 4; Picus, c. 2; Benedikt Bettuccio bei Gherardi, 7. — 58 S XVI,
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