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Geschichte der alten Jülich'schen Residenz Nideggen
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lhenundmit

201dem horn ablaeßen, auch In mittelst an den pfortzen vleißig ufmerkens haben woll, das dieselb verschlossen, undsonst uf der sträßen umbher wandlen, und warnen, dasaller besorgend brandt und fevers nott, soviell moglich ver-huett werde, Unnd da Ich deßen Ichtwas, auch sonsteneinges heimblichs anschlege, oder rechtliche unzuchtige gesellschafft vermerken würde, soll Ich solches alles ungesaumbt offenbaren und zu erkennen geben, das Ich vonder Wacht nit ye abweichen soll, Ich hab zuvorn, Som-mers zu 4 uhren, und Winters zu 5 uhren letzlich geblae-ßen, und alß Paldt die Pfortzen Klock eine Zeit lang ge-leutet Und sonst alles trewlich verrichten soll und woll,was einem vleissigen Wechter gebürt, Sonder gefehrdt undargelist, Als mir Gott helff, und sein heilig Evange-lion.17. Ergebniß einer Besichtigung der Stadtmauern undThore durch den Rath. (30. Juli 1583)Anfengklich Ist die Zülpger Pforß besichtigt und befun-den, das das privat oder heimlich Gemach durch das vondem dach abfallende wasser merklich bescheddigt, der oberstdeckell abgefallen und der Kalck außfressen, also es hoch-nöttig zu repariren, Uff dem Irsten gebun mangeln zweenthurren Uff dem zweten gebun mangelt gleichfals an derWindeltrappen ein thur das oberst gebun Ist von demDachwasser an etzlichen orttern verfaulet und bescheddigtt,das houltzwerk am Dach mueß Irstlich und darnach dasDachwerk gebessert werden von beiden turnger, so nach demsteinweg gehen, seint etzliche stein oben ab In die Kall ge-fallen, dardurch der bley bescheddigt, Unnd ist vor rhatt-ſamb erachtet, beide thurnger zu repariren, unnd in vori-gen standt, umb des weithern prospects willen zu bren-gen. Negſt der Zulpger Pfortzen ſeint etzliche ſtein up derstadtmauern ohne kalck gelegt, bedurffen besserens, gleich-fals Ist nöttig, das metzloch zu repariren. Vorttan zwi-schen dem alten thurn und des langen Nelliß haus, be-darff die stattmauer ethwan erhohet und der kamp gebes-