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Geschichte der alten Jülich'schen Residenz Nideggen
Entstehung
Seite
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179Chirurgus inter Germanos princeps, starb 3. April 1807Seine 4 Söhne widmeten sich alle der Heilkunde, wie auch6 Enkel wieder Aerzte und theilweise Professoren wurdenSogar weibliche Mitglieder meiner Familie widmeten sichdem ärztlichen Stande; die Frau meines DarmstädterOheims, Damian, studirte bei meinem Vater in WürzburgGeburtshülfe und übte sie nachher in Darmstadt aus.Ihre Tochter erster Ehe, Charlotte Heiland, genannt vonSiebold (adoptirt) studirte in Göttingen und erwarb sichin Gießen die Doctorwürde der Geburtshülfe durch öffent-liche Vertheidigung von Thesen und Herausgabe einer Dis-sertation 1817 und praktizirte seitdem in Darmstadt. Da-her sprach Oken einst mit Recht von einer Asclepiadensamilie der Siebolde.3. Die Familie Brünninghausen erscheint seit dem An-fange des 18. Jahrhunderts unter den Beamten der StadtNideggen. Johann Hugo Brünninghausen war 1772 Bür-germeister der Stadt Nideggen, 1779 94 Gerichtsscheffen, Schultheiß des Lehns Hetzingen, Gerichtsschreiber undRentmeister der Herrschaft Thum. Einer seiner Söhnestarb zu Würzburg als Professor, ein anderer als Friedens-richter zu Nideggen.4. Werner Klein von Nideggen trat 1656 in den Prä-monstratenserorden zu Steinfeld ein, war Rector zu Wil-denburg und Sievernich, dann Prior zu Unterilmstadt, woer mit großem Eifer wirkte und eine bessere Zucht ein-führte, bis er schon 1673 zu Frankfurt an einer langwie-rigen Abnehmungskrankheit starb. (Ann. des histor. Ver-f. d. N. IX. S. 191)5. Bruno Schmitz, Dr. der Theologie, welcher 1720als Provinzial des Minoritenordens zu Köln starb undmehrere Schriften hinterließ, war aus Nideggen gebürtigWappen und Wahrzeichen der Stadt Nideggen.Das Wappen von Nideggen zeigt einen aufrecht stehenden, zur Linken gewandten, schwarzen = Löwen in grünemFelde.Das Wahrzeichen der Stadt Nideggen enthält fol-genden Spruch