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Geschichte der alten Jülich'schen Residenz Nideggen
Entstehung
Seite
171
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vonimmt.ischenVaterhastianjedod621,eiterögenltheißloirsvan1279.

1712. Die Freiherren von Pinsfeld.Auf der Burg Binsfeld bei Düren wohnte seit vielenJahrhunderten ein angesehenes Adelsgeschlecht,!) welchesjene Burg nebst der dortigen Herrschaft von Jülich zuLehn trug und gleich den übrigen alten Milites de Juliacoden goldenen Löwen im schwarzen Felde führte, der sichauf dem Helm in größerm Maßstabe wiederholt, bisweilenzwischen 2 schwarzen Adlerflügeln. So siegelte HeinrichMule von Binsfeld schon 1395 mit diesem Löwen, der ge-nau der des Herzogs von Jülich, der der Stadt Nideggenund der Schenk von Nideggen ist, wie auch Steven vonDrove ihn im obern Felde seines Wappens hat. Schonfrühe besaßen die von Binsfeld gleich vielen andern Mit-gliedern des jülichschen Adels, die Hofämter inne hatten,zu Nideggen als der Residenz des Fürstenhauses ein Ab-ſteigequartier, während ihre gewöhnliche Wohnung Bins-feld blieb. 1395 belehnen Henrich Mule von Binsfeldund dessen Ehefrau Agnes einen gewissen Johannes mitihrer Hofstatt zu Nideggen, die nahe bei der Hofstatt Til-manns von Blidenstein vor dem Dürener Thor lag, füreinen in seinem Haus und seiner Herberge zu Nideggenzu entrichtenden Zins. Ueber 100 Jahre später ist derLanddrossart Junker Werner von Binsfeld, Sohn Johannsvon Binsfeld und Otta's von Brunkhorst gt. Battenberg,1) Eine Apollonia von Binsfeld kommt schon in den Jahren 11801190 vor, die einen Werner von Palandt heirathet (Rob. II. S.188). 1311 wird eine Beatrix de Beynsvelt genannt (Lakomblet III,109). 1320 werden als Zeugen in einer Urkunde dieheren Conen vanBeintzvelt inde heren Jardane Mele van Bintzvelt aufgeführt (Lakom-blet III, 109). Arnoldus de bynzwelt unterzeichnet 1237 einen Ver-trag zwischen Wilhelm von Jülich und Walram von Limburg (Lakomblet II, 225). 1261 nennt König Richard in der Vergleichungsurkundeworin er dem erwählten Erzbischofe Engelbert von Cöln die Regalienverleiht, einen Arnold von Bienzvelt als besonderen erzbischöflichenProcurator und Nuntius und als ſeinen wie des Erzbiſchofs Notarius(Lakomblet II, 509). 1263 wird derselbe Arnold von Bienzvelt alstreuer Anhänger seines Erzbischofs als Gefangener der Stadt Köln inder Vergleichsurkunde zwischen Erzbischof Engelbert und der Stadt mitaufgeführt (Lakomblet II, 537). 1272 endlich wird ein Wilhelmvon Binsfeld als Zeuge in einer Urkunde aufgeführt. (LakombletII, 629.)