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129schaffe, was Alles nach churfürstlichem Befehl der Gemeindezur Last falle, dann eine Küche und ein Speisezimmer her-gebe. Es kamen die Patres Mühlenweg, Schumacher undBeuth am 30. April an und logirten im Bewershof undzwar im unbewohnten herrschaftlichen Haus neben der Hal-fenswohnung. Sie fingen die Mission am 2. Mai an undgingen am 14. nach Hürtgen ab. Es war eine Bühneauf dem Markt an der Ecke der Vogt Trimbornschen Mauerund eine zweite in der Kirche am St. Josephsbild errichtet,die die Stadt herstellte. Das Missionskreuz wurde ausdem Holz der alten Vogelstange angefertigt.e. Familienbegräbniß des jülichschen Hauses.So lange die Herren von Jülich in Nideggen wohnten,war die dortige Pfarrkirche ihr Begräbnißort. Nur voneinzelnen Mitgliedern ihres Hauses ist uns noch die specielleNachricht überliefert, daß sie in derselben ihre Ruhestättegefunden haben. So zuerst von den beiden 1277 in Aa-chen erschlagenen Grafen Wilhelm und seinem gleichnami-gen ältesten Sohne. Bros. I. c. II., 43 erwähnt; daß sichin der Mitte der Kirche (im Anfange des vorigen Jahr-hunderts) ein Denkmal befinde, auf dessen ehernen Plat-ten folgende Inschrift eingegraben sei: Quis furor, O. Ci-ves! decrevit perdere Duces? Stella rubens Procerumquem monstrant gesta procerum, Moribus ornatus superHerculeos trabeatus Qui fuerat, Comitem mactavit,Aquisque Quiritem Condita Majorum laus hac fuit urbeVirorum. His simul immissa foelix hic jacet Comi-tissa Irmgardis prona Dominarum digna corona. DerInschrift gemäß ruhte in diesem Grabe neben den erschla-genen Grafen des älteren Gemahlin Irmgardis, die ge-wöhnlich Richardis genannt wird, Tochter des HerzogsValram von Limburg. Da dasselbe durch Hinüberlaufensehr gelitten hatte, baten 1784 Pastor und Provisoren derKirche bei deren Beplattung den Churfürsten, dasselbe inCornelimünster = Stein neu aushauen zu lassen, was die-ser ablehnte. Damals wurde es aus der Mitte der Kirchean den Muttergottes=Altar verlegt, welche Stelle es später