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gewaltiger das Genie, das seine Kinder mitsoviel eigener, selbständiger Lebenskraft be-gabte. Ja, diese Gestaltungen des Künstlerskonnten so aussenhaft werden, so ganz selb-ständig und auf eigene Faust hin leben, dasssie ihrem Schöpfer gefährlich wurden undihn bis zum Irrsinn trieben. ,,Haugtussa"ist ein Stück typisches Dichtererlebnis ; doches ist noch mehr ein Stück Landschaft, einStück ganz individueller Erfahrung; es trägtdie norwegischen, ja die Garborgischen Haus-farben. Seiner Heimat hat Garborg diessein Lied gewidmet, und diese Heimat odergenauer: das Jäderplateau mit seiner Heideund den bleichen Mooren und Ginsterhügeln,der Jäder, umschrankt von schwarzgrünen,gewaltigen Wogenzügen und dem langen,niedrigen Rücken des Fjells, der Jäder mitseinen Stimmungen von Märchenzauber undMärchenschreck ist in dieser Dichtung wan-delnd geworden. Es ist die Ergänzung jenesanderen Jäderbuches, der ergreifenden Seelen-geschichte „Frieden". Auch hier steigt dieAngst, die Enoch Haave packt und bei ihmreligiöse Formen annimmt, aus der Land-schaft und ihren monotonen Schrecken. BeideBücher, „Frieden" und „Haugtussa", sindaus Garborgscher Seelensubstanz gesponnen.Was Enoch Haave und Gislaug widerfährt,ist natürlich durchaus nicht Arne Garborgs