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Die skandinavische Litteratur und ihre Tendenzen : nebst anderen Essays
Entstehung
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schleudern die steinernen Worte des Riesen-hasses den Menschen zuthal. Im granitenenBerginnern aber sitzen die uralten Ahnenund träumen von der Wiederkehr ihresReiches, des zeitlosen, bewegungslosen, wodie Sonne tot ist und das rastlose Werdentot und die grosse Ruhe kommt, Eisesruhe,Nachtruhe.

Schon Jonas Lie hatte von Troll undHuldri gesungen. Mit dem heissen Blutseiner Phantasie hatte er die Reste der Götter-sage, wie sie in der Spukwelt des Volkesnoch weiterdämmert, zu pulsendem Lebengebracht. Unter seiner Hand wurden dieAusgeburten der Angst und des Schreckens,die kindischen Gesichte des ungeschultenGeistes zum machtvollen Ausdruck der leben-digen und göttlichen Natur, volkstümlich undpantheistisch zugleich. Die kosmischen Kräfte,die in uns und ausser uns ihr glühendesLeben führen, waren auf einmal sichtbar ge-worden und dabei unfassbar geblieben, realund mystisch zugleich. Man kennt ja denHellseher", dieTrollgeschichten",DyreRein" u. a. m. Auch Arne Garborgs Jugend-arbeiten, sein erster und sein letzter Roman,hatten dies Hereinragen des Spukhaften.Aber inHaugtussa" überwuchert es dieWirklichkeit; es ist die Wirklichkeit daseigentlich Wirkende in mystischen Formen.