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aber es ist ein interessantes und ergreifendesBuch. Es ist darin neu, dass die moderneTragödie des Enthusiasten und des Ironikerserzählt wird. Beide zerbrechen: der eine, weilihm der harte Stoff zum Widerstand gegendie Wirklichkeit fehlt, der andere, weil seinLeben keine starke leitende Idee hat. Esist ein Buch vom Leiden der Unzulänglich-keit. Vom Sehen und Machtlossein. VomNichtsmehrverstehen und Nichtsmehrbegrei-fen. Vom Erkennen, dass „Gerechtigkeit"eine menschliche Kategorie ist. Aber dasZusammenhängende, sich Bedingende? . . .Wir suchen und suchen im undeutlichenSinn unseres Lebens. . . .
Wir müssen endlich auf den Wahn ver-zichten, dass dem Einzeldasein ein tieferPlan zu Grunde liegt. Wir sind nur Mit-spieler einer grossen Stegreiftragödie: anjedem von uns, den ihm zuerteilten Cha-rakter reich und völlig zum Ausblühen zubringen.
1897.