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verlor. Den Abend vorher hatte in X. sichein Mann auf die Schienen gelegt und warvom heranbrausenden Nachtzug zermalmtworden. Dieser Mann war Tore Gam . . .Das tieiste Grauen packte Sixten — nichtüber diese Nachricht, so schrecklich sie war.Er steht dem Rätsel des Lebens gegenüber,dem Medusenblick der Wirklichkeit, den erso angstvoll gemieden. Es half nichts, sichdie Augen zu verbinden, sich die Ohren zuverstopfen, sein Haus und sein Herz abzu-sperren. Die Angst des Lebens dringtdurch tausend Ritzen zu und haucht unsmit unsichtbarem Munde an. Er hatte siegeflohen; nun war sie zu ihm gekommen.— Ein paar Tage darauf bekommt Sixtenein grosses Paket. Das Tagebuch ToreGams. Kein Geleitwort dazu. Im Tagebuchstand, was die Lippen der Erscheinung jenerNacht nicht auszusprechen vermocht. Dielange, einförmig trübe Geschichte des Zer-mürbens einer Seele. Sixten las und las.Und als er fertig war, schien es ihm neben-sächlich, ob die Ereignisse jenes Abendseine Art von Wirklichkeit hatten oder nurdurch seine überreizten Nerven kombiniertwaren, ob er unter einer Hallucination ge-litten oder ob Tore Gams Gedanken dieKraft gehabt hatten, in die Ferne zu wirken,ja dort, wo sie weilten, sich zu materialisieren.