- 152 —
bule Sicherheit ist dahin. Er bemerkt nunauf einmal verschiedene Wege, die ins Da-sein führen. Er versucht es mit Kompro-missen. Er überhört die Stimme seinesInneren, die aufsteigende plötzliche Antipathiegegen Sixten; er will den Riss in ihremVerhältnis überkleistern. Er fragt Sixtenum Rat. Er will, um heiraten zu können,seine freie Stellung aufgeben, in der er fürseine Ideen arbeiten und kämpfen kann;er will in die Redaktion einer neubegrün-deten Zeitung treten. Er weiss es, „Über-zeugungen" darf er da nicht haben odermindestens nicht äussern; was meint Sixten ?— O, Sixten, der sagt, es sei dabei keinRisiko: das Aktienkapital gross, der Chefein massiges Talent mit viel Routine undwenig Charakter; das Unternehmen habealso Chance zu reüssieren. Im Grund seinerSeele weiss Sixten, dass Tore sich im Press-dienst zermürben wird; doch er redet ihmnicht ab. Und Tore fühlt, welche Gleich-giltigkeit und höhnische Kälte aus SixtenEbelings Worten spricht. Das weckt seinenTrotz: „Jedenfalls nehme ich den Postenan" und geht fort. Tore rennt in sein Ver-derben hinein, sagt sich Sixten. Ich mussmich darum von ihm trennen. Er will nichtzusehen, es miterleiden, wie ein Mensch sichzu Grunde richtet. Er zieht sich von Tore