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Die skandinavische Litteratur und ihre Tendenzen : nebst anderen Essays
Entstehung
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war kein vorgeschriebener Kuss und es warkein Theaterkuss; die Zuschauer wissen esnicht und klatschen Beifall. Marianne kommtzur Besinnung, schlägt die Sache in denWind; Gösta Berling, verzweifelt, setzt sichan den Spieltisch. Er spielt mit dem Guts-herrn von Björne, Melchior Sinclaire; er ge-winnt ihm alles ab, sein Geld, seine Uhr,seinen Biberpelz . . . was nun ?Setze etwasein, woran' das Glück sich brechen kann",räth ihm Sintram;spiele um dein rotesHerzblut, deine Tochter!" Diese wahnsinnigeIdee gefällt dem wilden Melchior; das durfteer wagen:wenn sie dich haben will, Gösta,setz' ich meinen Segen auf die Karte". Under verliert . . . Drinnen tanzt man weiter;man tanzt in Mantel und Schleier den Kehr-aus. Gösta hat kaum weiss er esMarianne im Arm ; er tanzt wild und endlos;Melchior steht und wartet.Du hättest sielieber nicht an Berling verspielen sollen",zischt ihm Sintram zu;das Küssen gehörtenicht zum Bild." Da geht Melchior schwerenSchrittes zur Thüre hinaus und fährt ohneseine Tochter weg. Der Ball ist zu Ende,die Eltern sind fort! In dünnen Seiden-schuhen eilt Marianne ihnen nach; die Sterneglitzern kalt; der Schnee ist tief; sie läuftund läuft in wilder Angst. Daheim ist allesdunkel; die Pforte verriegelt. Sie klopft;