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die Tiefen zu meiden, in denen die grossenFragen und Rätsel und Zweifel lauern, umdie Armen wieder tödlich anzufallen. Siemeiden die Tiefen und leben auf der Ober-fläche, nicht aus Frivolität, sondern ausSelbsterhaltungstrieb. „Fliehet die Stürme",hat schon Lionardo geraten.
Holger Drachmann ist, wie das pracht-volle Einleitungsgedicht zum Melodrama„Völund Smed" (Wieland der Schmied) sagt,„der alternde Skald, der singt, nicht, weiler will, noch minder, weil er soll, sondernweil er eben nicht anders kann. Undwährend er singt, liegt das Land in Jammer.Doch die Saiten, sie sind von Gold" . . .
Sophus Michaelis dagegen, das ist derjunge Skald, in den Erfahrung und Zweifelnoch nicht die Geierkralle schlug. „Aebelö"ist eine "Verherrlichung der Natur und derin ihr wirkenden Lebenskräfte. Zum Mittel-punkt hat das Buch „Zwei, die miteinandernicht Furcht und Askese oder kranke Reli-gion kennen", und an ihrem Glück haben„Gott und die Erde" ihr freudiges Wohl-gefallen.
Aebelö, die kleine Insel, liegt mitten imSee. Alter Meeresgrund, der nun vonsüssem Wasser umgeben. Die Wellenschlemmten stickstoffhaltige Erde an, brach-ten Buchein und Erlenfrüchte; die lauen