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sucht, desto unwahrscheinlicher dünkt esihm, dass Junker Franz auf diesem Wegeheimlich die Burgfrau Adelberte von Kitz-walde besucht haben soll. Wenn er sichaber an ihr Bild erinnert: an diese warmenFrauenaugen in dem zarten Kindergesicht,an die schwellenden Linien des festgeschlos-senen Mundes, an den Hals und den Nacken,an die sen Nacken! — O ja, er beginnt es zuglauben; er schwört geradezu darauf, dassFranz Kitzwalde diesen Fels erklommen, daes ja der einzig mögliche Weg zur Gunst derschönen Base war. Auch steht die steileKlippe nun nicht mehr so handgreiflich vorihm; denn die Sonne ist weg; in schlummer-trunkenen, verschleierten Formen liegt dieLandschaft da; dicht fällt der Tau und . . .wir sind mitten in der Erzählung drin.
Der Held der Geschichte ist eigentlichgar nicht der schmucke, brave Franz, sondernein fahrender Sänger, Siegmund Schwane-weit, ritterbürtig, doch ohne anderes Hab undGut als den liederreichen Mund, die schlankeLaute am Bandelier und das rasche Schwertan seiner Seite. Und doch fällt ihm alleBeute zu. Er behext die Männer und 'dieFrauen. Die hübsche, lustige Zirli vomWirtshaus horcht seinen lockenden Worten;der tumbe Junker Franz beugt sich seinerüberlegenen Erfahrung; die kluge Frau Me-